Asyl
Den Rohrbacher Unternehmern reicht es

Ein Teil der Unterzeichner des offenen Briefes an WKOÖ-Präsidentin Hummer: Christian Wundsam, Thomas Hofer, Julia Falkner, Martin Leibetseder, Eva-Maria Pürmayer, Alexander Froschauer, Gerhard Resch, Günther Wolfmayr (v.l.). Teil der Initiative, aber aus Termingründen nicht am Foto sind Christoph Weiss, Georg Kumpfmüller, Peter Oberngruber, Helmut Rachinger, Peter Gruber und Franz Wöss
  • Ein Teil der Unterzeichner des offenen Briefes an WKOÖ-Präsidentin Hummer: Christian Wundsam, Thomas Hofer, Julia Falkner, Martin Leibetseder, Eva-Maria Pürmayer, Alexander Froschauer, Gerhard Resch, Günther Wolfmayr (v.l.). Teil der Initiative, aber aus Termingründen nicht am Foto sind Christoph Weiss, Georg Kumpfmüller, Peter Oberngruber, Helmut Rachinger, Peter Gruber und Franz Wöss
  • Foto: Neos
  • hochgeladen von Sebastian Wallner

BEZIRK ROHRBACH. "Wir sagen Ihnen geschlossen: Es reicht!" Mit dieser deutlichen Botschaft haben sich Unternehmer aus dem Bezirk, Neos Politiker MartinLeibetseder und Unos Mandatar Gerhard Edelsbacher in einem offenen Brief an die Präsidentin der Wirtschaftskammer Oberösterreich (WKOÖ), Doris Hummer gewandt. 

Es geht um die Rücknahme der Möglichkeit der Ausbildung junger Asylwerber in Mangelberufen, von der auch einige der Unterzeichner betroffen sind. Sie fordern die Wirtschaftskammer und den Wirtschaftsbund auf, Farbe bekennen: "Sie müssen endlich sagen, ob Sie auf der Seite der Unternehmer stehen oder Handlanger der ÖVP/FPÖ Regierung sind." 

Unternehmer fordern Rechtsklarheit

Es sei gegen jede Vernunft, die Jugendlichen lieber herumsitzen zu lassen, anstatt ihnen eine Ausbildung zu ermöglichen. Es könne nicht sein, dass Verfahren mehrere Jahre dauern, während das in der Schweiz in sechs Monaten (inkl. Einspruchsmöglichkeit) funktioniere. Man brauche Rechtsklarheit. "Wir fordern eine Mitgliederbefragung in der WKOÖ mit der Fragestellung, ob es trotz negativem Bescheidfür alle Lehrlinge möglich sein soll, die Lehre zu Ende zu machen", so die Unterzeichner des Briefes, den es HIER in voller Länge zu lesen gibt.

Trennung zwischen Asyl und Zuwanderung

"Wir haben von Anfang an klar gemacht, dass die Beschäftigung von Asylwerbern nicht über das geltende Asylrecht erfolgen kann. Durch eine Gesetzesnovelle sollte eine absolvierteLehre zukünftig einen Aufenthaltstitel begründen, wobei über eine modifizierte Rot-Weiß-Rot-Card (niedrigeres Mindestgehalt, vereinfachtes Verfahren etc.) eine Weiterbeschäftigung – vor allen in Mangelberufen – möglich werden sollte", heißt es dazu von der Wirtschaftskammer. Das Asylrecht sei für Schutzsuchende gedacht. Man wolle Asylwerbern künftig keine falschen Hoffnungen mehr machen, indem man ihnen mit dem Eingehen eines Lehrverhältnisses in Aussicht stellt, unabhängig vom Ausgang des Asylverfahrens trotzdem dauerhaft in Österreich bleiben zu können.

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