Wechsel nach 29 Jahren
Feuerwehrmann ist neuer Bürgermeister in Neustift

Feierliche Schlüsselübergabe von Altbürgermeister Rauscher (re) an  den neuen Amtsträger Bauer (li), mit Bezirkshauptfrau Mitterlehner.
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  • Feierliche Schlüsselübergabe von Altbürgermeister Rauscher (re) an den neuen Amtsträger Bauer (li), mit Bezirkshauptfrau Mitterlehner.
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Vergangene Woche legte Franz Rauscher nach 29 Jahren sein Amt als Bürgermeister zurück.

NEUSTIFT (alho). „Mein Ziel in der Gemeinde war immer, ein nahe liegendes Servicezentrum zu haben“, sagt dieser. Knapp drei Jahrzehnte leitete Franz Rauscher die Gemeinde, mit der Funktion als Bürgermeister, die mit zahlreichen Aufgaben und Abendterminen verbunden war. In der Abschlussrede vor der Neubürgermeisterwahl bedankte er sich bei seiner Ehefrau Elfriede für ihr Verständnis in den letzten Jahren. Rauscher ist zufrieden mit vielen umgesetzten Projekten, etwa der Errichtung einer Musikschule. Ebenso freut es ihn, einen praktischen Arzt und einen Augenarzt in der Gemeinde zu haben.

Eine lebens- und liebenswerte Gemeinde

Als seine Devise beschrieb Rauscher: „Jeder Neustifter, der will, soll in Neustift einen Baugrund bekommen.“ Dies zeigt sich unter anderem auch in der Tatsache, dass viele junge Menschen in der Gemeinde bleiben. Selbst Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner meinte, dass Neustift eine lebens- und liebenswerte Gemeinde ist. Zugleich wies Mitterlehner darauf hin, dass Rauscher zu den am längsten im Amt gestandenen Bürgermeistern zählt und betonte, dass man ein gutes Wirken nicht nur an Baulichkeiten merkt. Sie hob besonders die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Tschechien und Bayern sowie die florierende Wirtschaft hervor.

"Neuer Lebensabschnitt"

Zum Neubürgermeister wurde Christoph Bauer gewählt. Der Wahlvorschlag erging bereits Mitte September seitens der Gemeinde an den 30-jährigen Feuerwehrmann. Bauer bedankte sich für die Entscheidung des Gemeinderates und bezeichnete dies als Vertrauensvorschuss: „Für mich beginnt ein neuer Lebensabschnitt“, so Bauer, und ergänzte: „Mein Ziel ist nicht, dass ich alles alleine mache.“ Die Bezirkshauptfrau unterstützte Neubürgermeister Bauer in dieser Ansicht: „Sie alle, die hier sitzen, haben Verantwortung übernommen."
 
Zu den nächsten Projekten der Gemeinde sollen die Umbauarbeiten des Friedhofes gehören, ebenso die Abwasserentsorgung durch eine adäquate Kläranlagensanierung.

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