Europawahl 2019
Georg Ecker: "Wollen Ergebnis der letzten EU-Wahl im Bezirk wiederholen"

Vertreter des Bezirkes mit Kandidatin Angelika Winzig.
  • Vertreter des Bezirkes mit Kandidatin Angelika Winzig.
  • Foto: Foto: OÖVP
  • hochgeladen von Annika Höller

BEZIRK. Immer näher rückt die EU-Wahl am 26. Mai. 2014 erreichte die OÖVP mit 28 Prozent der Stimmen Platz 1. Im Bezirk setzten sogar 43,9 Prozent ihr Kreuzerl bei der Volkspartei. "Dieses Ergebnis im Bezirk wollen wir wiederholen und klare Nummer 1 bleiben", steckt Bezirksobmann Georg Ecker die Ziele hoch. Für ihn sei wichtig, dass es vor allem beim EU-Agrarbudget zu keinerlei Kürzungen komme, schließlich würde dies den Bezirk – als eine der stärksten Agrarregionen – hart treffen. Hierfür setzt man auf Angelika Winzig, Vorsitzende des Budgetausschusses im Nationalrat. "Sie soll Paul Rübig in den EU-Budgetausschuss nachfolgen", so Ecker. Neben der Tatsache, dass Oberösterreich das Exportbundesland Nummer 1 ist, ist gerade im Dreiländereck auch der gemeinsame Wirtschaftsraum mit den Nachbarländern mittlerweile unabdingbar, wodurch sich laut Ecker zeige "dass Europa gar nicht so weit weg ist, wie manche glauben."

Vorzugsstimmen entscheiden 

Anders als bei vergangenen EU-Wahlen, reicht diesmal ein Listenplatz nicht aus, um ein Mandat im EU-Parlament zu erhalten. Durch die freiwillige Vorzugsstimmen-Regelung der ÖVP können die Wähler heuer direkt entscheiden, wer nach Brüssel geht. Nur die Kandidaten mit den meisten Vorzugsstimmen erhalten ein Mandat. "Ob unser Bundesland tatsächlich in Brüssel vertreten sein wird, entscheidet also nur die Anzahl der Vorzugsstimmen, die Winzig erhält", fasst Ecker zusammen. Auf Winzigs Agenda befinden sich vor allem folgende Punkte: der Wirtschaftsstandort Oberösterreich soll nicht durch überbordende EU-Auflagen gefährdet werden, kein Atommüllendlager an der Grenze, das Selbstbestimmungsrecht über die Gentechnikfreiheit soll nicht angetastet werden, Agrarpolitik verstärkt in den Fokus rücken, Stärkung der Klein- und Mittelbetriebe, Beibehaltung der Regionalförderungen, Schutz der EU-Außengrenzen, Bekämpfung von illegaler Migration, Terrorismus, Extremismus, Kriminalität und Korruption, Wettbewerbsfähigkeit stärken mit Fokus auf Innovation, Forschung und Wirtschaft.

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