Daniel Allerstorfer ist "Mister Bundesliga"

Daniel Allerstorfer mag den adventlichen Rummel nicht.
  • Daniel Allerstorfer mag den adventlichen Rummel nicht.
  • Foto: Foto: Christian Fidler
  • hochgeladen von Annika Höller

ST. PETER. Bei allen 14 möglichen Grunddurchgangskämpfen stand Daniel Allerstorfer in dieser Bundesligasaison seinen Mann – und in 13 Fällen gab es am Ende einen Punkt für das UJZ. Die einzig echte Niederlage setzte es im zweiten Durchgang der Auftaktpartie in Wels (8:6) gegen den Ungarn Miklos Cirjenics.
Wels ist auch das Stichwort: Schließlich ist der Welser Shamil Borchashvili der einzige Kämpfer, der es wie Allerstorfer heuer auf eine 13:1-Siegbilanz brachte, womit sich die beiden den Titel "Mister Bundesliga" heuer teilen. Ausgezeichnet werden die beiden im Rahmen des Final Four am 16. Dezember in Gmunden.

Keine Lust auf die Stille Zeit

Der Final-Four-Termin wurde in den vergangenen Monaten durchaus zum Thema, da er zweimal verschoben wurde, ehe er endgültig auf den 16. Dezember geparkt wurde, was aber nicht alle Probleme löste, schließlich war ein Japan-Trainingslager bis 15. Dezember anberaumt gewesen. Und die Teamkämpfer einen Tag nach der Knochenmühle Japan samt Jetlag kämpfen zu lassen, wäre gleichermaßen sinnbefreit wie unverantwortlich gewesen. Darum wurde das ganze Japan-Trainingslager nach vor verlegt, weshalb Allerstorfer, Laurin Böhler, Aaron Fara und Stephan Hegyi bereits die vergangenen eineinhalb Wochen auf der Kokushikan in der Präfektur Tokio schwitzten.  Als Trainingspartner stand dort unter anderem der zweifache Vize-Weltmeister Ryu Shichinohe parat, dem Dani bei der WM 2015 in Astana gegenüberstand. Trainer ist kein Geringerer als Keji Suzuki, zweifacher Weltmeister (2003, 2005) und Olympiasieger 2004.
Bei unter anderem 14 Mal fünf Minuten Standrandori spürte Allerstorfer also recht wenig von der sprichwörtlichen Besinnlichkeit der Adventzeit. "Was mir aber voll passt, weil mich der Adventrummel ohnehin nervt. Von daher wäre es mir recht, wenn wir gar erst drei Tage vor Weihnachten zurückkommen würden", so der WM-Siebente, der heute (4.12.) seinen 25. Geburtstag feiert.

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