Drei Rohrbacher beim Race Around Austria

Sebastian Wallner, Andreas Paster und Patrick Katzinger (v.l.n.r.)
  • Sebastian Wallner, Andreas Paster und Patrick Katzinger (v.l.n.r.)
  • Foto: Foto: Wögerbauer
  • hochgeladen von Sebastian Wallner

BEZIRK. „Jetzt wird‘s Zeit, dass es endlich los geht“, sind sich der Julbacher Andreas Paster, Patrick Katzinger aus Altenhof und der Neustifter Sebastian Wallner einig. Die drei werden am 15. August das Race around Austria (RAA) solo in Angriff nehmen. Paster fährt die 550 Kilometer lange Challenge rund um Oberösterreich, Katzinger und Wallner toben sich auf der 1500 Kilometer langen Strecke aus. Die Extreme Version über 2200 Kilometer traut sich heuer keiner aus dem Bezirk zu. Gefahren wird beim Race around Austria Tag und Nacht, ohne größere Pausen. Paster hat für seine 550 Kilometer maximal 28 Stunden Zeit, Katzinger und Wallner müssen ihre 1500 Kilometer in maximal vier Tagen abspulen.

Erwartungen

Alle drei haben aber vor, das Rennen wesentlich schneller zu beenden. „Für mich ist das das erste Langdistanzrennen, deshalb fehlen mir die Erfahrungswerte. Mein Ziel ist es durchzukommen und im Idealfall unter den ersten fünf zu sein“, erklärt Paster.
Katzinger und Wallner hingegen sind das Rennen schon einmal erfolgreich gefahren und wissen ungefähr, was auf sie zukommt. „Trotzdem ist es nicht selbstverständlich überhaupt durchzukommen. 40 bis 50 Prozent der Fahrer brechen das Rennen frühzeitig ab“, sagt Katzinger. Er möchte seine Zeit aus dem Vorjahr von drei Tagen sieben Stunden und 44 Minuten unterbieten. „Für mich ist es aber hauptsächlich ein Rennen gegen mich selbst. Zeit und Platzierungen stehen nicht im Mittelpunkt.“

Das Ziel: Durchkommen

Für Wallner steht heuer das Durchkommen an erster Stelle: „Ich bin seit Dezember Papa und bin zuvor leider mit meiner Freundin mit 'schwanger' geworden. Sie ist jetzt wieder schlank, ich hab allerdings noch 15 Kilo zu viel. Die sind natürlich nicht hilfreich. Ich bin allerdings erfahren genug und weiß, dass ich die Strecke trotzdem schaffen kann. Grundsätzlich bin ich ja fit. Ob ich meine Zeit von 2015 (drei Tage, acht Stunden und 52 Minuten) verbessern kann, ist allerdings fraglich. Mein Team und ich werden dieses Ziel aber im Hinterkopf behalten.“

Die Frage nach dem Warum

Bleibt die Frage, warum man sich das Ganze überhaupt antut. Paster: „Meine Trainingskollegen haben schon im Zweier und Vierer Team am RAA teilgenommen und so bin ich da auch hineingerutscht. Mein Motto ist „Du schaffst, was du willst“ und ich will es schaffen. Gemeinsam mit meinem Betreuerteam wird das sicher ein tolles Abenteuer.“ Auch der mentale Part spielt eine Rolle: „Irgendwann kommt zwangsläufig der Punkt, wo einen das Ganze nicht mehr wirklich interessiert. Über diesen Punkt hinaus zu gehen und im Kopf stark zu bleiben und nicht einmal ans Aufgeben zu denken, sondern weiter zu fahren, das macht für mich das ganze interessant“, meint Katzinger.
Wallner sieht das ähnlich: „Irgendwann hat das Rennen nichts mehr mit Radfahren zu tun. Dann hockt jeder auf seinem Rad und tritt halt so schnell es noch geht, in Wahrheit kämpft jeder aber mehr mit sich selbst als mit der Strecke oder den Gegnern. Der Wettbewerbscharakter ist natürlich noch da, rückt aber in den Hintergrund, weil man so sehr mit sich selbst beschäftigt ist.“

Fanzone in Julbach

Fans am Streckenrand sind daher immer eine willkommene Abwechslung. Das wissen auch die Mannen vom RC Julbach, die seit Jahren neben dem Sportplatzgelände, direkt an der Rennstrecke eine Fanzone organisieren. „Wir wollen auch heuer die Fahrer wieder richtig antreiben“, lädt Josef Stadlbauer alle ein nach Julbach zu kommen. Los geht‘s am Mittwoch, den 15. August um 19 Uhr. Für Verpflegung ist gesorgt. In Ulrichsberg wird ebenfalls eine Fanzone eingerichtet. Neben den drei vorgestellten Solo-Fahrern ist übrigens auch ein Team am Start: Peter Gruber und Peter Sachsenhofer nehmen gemeinsam die 550 Kilometer rund um Oberösterreich in Angriff.

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