Guten dritten Platz erkämpft

Pamela Neubauer im weißen Kimono.
  • Pamela Neubauer im weißen Kimono.
  • Foto: Foto: Christian Fidler
  • hochgeladen von Annika Höller

BEZIRK. Die Josef-Reiter-Halle zu Niederwaldkirchen hatte sich herausgeputzt – um Geschichte zu schreiben. Schließlich galt es, den ersten Meister der neugegründeten Damen-Bundesliga zu kürzen. Einer Liga, die ein erster Schritt ist, etwas zu beleben. Etwas aufzubauen. Dieser Schritt schien gerade in Anbetracht des Final Fours vor rund 300 Zuschauern geschafft worden zu sein. Eine Veranstaltung mit einem Rahmen und einer Aufmerksamkeit, die weit entfernt war von jenem Ausgangspunkt vor zwei Jahren, als die Damen-Meisterschaft auf einer Nebenmatte (!) der Schülerteam-Bewerbe ausgetragen wurde. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung, welche das UJZ in mehreren Facetten entscheidend mitgetragen hat, war es einfach, am Samstag das sportlich nicht ganz erhoffte Abschneiden dennoch mit Stolz zu tragen. Zumal das UJZ, welches als einziges Team ohne Lizenzkämpferinnen angetreten war, dem neuen Meister Shiaido bei der 6:8-Halbfinalniederlage einen heroischen Kampf geliefert hatte. Nicht weniger als drei Partien wurden gar erst im Golden Score entschieden. Wie verhext: Alle drei endeten zugunsten der Niederösterreicherinnen.

Dritter Platz

Nichtsdestoweniger steht unterm Strich ein guter dritter Platz, auf den es aufzubauen gilt. Ähnliches ist auch vom Final Four zu sagen. Da sich Sportarten in der öffentlichen Wahrnehmung schließlich immer mehr über Events definieren, gilt es auch auf dem in Niederwaldkirchen aufzusetzen. Diesem wurde durch eine zehnköpfige UJZ-Mädelsgruppe ein passender Rahmen gegeben. Einstudiert von Elena Weihtrager vollführten sie bei der Eröffnung eine gelungene Judotanz-Nummer (im Video). Last but not least: Gratulation an Meister Shiaido, der im Finale Cafe+co Wien 8:6 bezwang!

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