Mühlviertler Driftasse jagen Österreichs Vollgaselite

Ernst Haneder
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FREISTADT (gawe). „Zwei Jahre Pause sind genug“, dachte sich der neue Obmann des Rallye Clubs Mühlviertel, Robert Zitta. 2018 werden die Motoren bei der 33. Auflage der Jännerrallye im Raum Freistadt wieder dröhnen. Die Strecke ist fast ident mit der des Jahres 2015. Insgesamt warten rund 210 Rallyekilometer auf die Vollgasartisten.

Acht Sonderprüfungen

Acht Sonderprüfungen fordern beim Staatsmeisterschaftslauf die Bleifußpiloten. Lediglich die Sonderprüfung Pregarten wurde gestrichen. Groß ist auch die Begeisterung der Mühlviertler Gaspedalkünstler über die Wiederbelebung des drittgrößten Sportspektakels Österreichs: Mario Klepatsch, schnellster Zahntechniker Österreichs: „Sensationelle Karieren haben hier begonnen.“ Ernst Haneder, schnellster Bäcker Österreichs: „Ich bin eigentlich in Rennpension, bastle aber noch immer am Auto. Diese Rallye ist auch für den Nachwuchs eine große Chance“ meint die „Rennsemmel“.
Martin Fischerlehner, schnellster Fahrradhändler Österreichs: „ Ich bin 100prozentig dabei, wo auch immer. Wenn du einmal Benzin im Blut hast, kannst du gar nicht aus. Die 13te Teilnahme ist für mich eine Glückszahl.“ Johannes Keferböck : „Die letzten zwei Jahre haben wir im Winter nicht gewusst, was wir tun sollen, wir haben nur gewusst, dass etwas fehlt. Einfach spitzenmäßig, dass die Rallye wieder stattfindet.“

Klopf-Auto ist zerlegt

Mario Klopf: „Als kleiner Bub bin ich bei der Jännerrallye von der Früh bis spät im Schnee gesessen und habe auf die Autos gewartet. Mein Auto liegt zerlegt daheim, Hoffentlich schaffe ich es noch.“ Helmut Ceijkal (Rallye-Legende und Arzt): „Es ist einfach super, dass jemand die Schneid hat, die Jännerallye wieder zu veranstalten. Es ist ein irrsinniger Gewinn für die Region in einer toten Zeit.“ Publikumsliebling Christoph Klausner sagt: "Daquer durch eine Kurve zu driften, ist für mich normal, anders fahren kann ich fast nicht.“ Er hat dem neuen Obmann versprochen: „Ich fahre im Vorausauto und werde den Audi quattro diesmal nicht in den Graben schmeißen.“

Mehr zur Jänner-Rallye 2018 und hier

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