Ascendor: Vom Bezirk aus in die weite Welt

<f>Die Prokuristen </f>Rainer Martl und Christian Hofer von der Firma Ascendor. Knapp 90 Mitarbeiter sind dort beschäftigt.
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NIEDERWALDKIRCHEN (anh). Das Mühlviertel ist bekannt für seine sanften Hügel und Wiesen oder auch sein Bier. Geht es nach Christian Hofer und Rainer Martl, den Prokuristen der Ascendor GmbH, so soll sich in diese Liste bald auch das Wörtchen "Lifte" einfügen. Vorarbeit für diese Vision wird in der Firmenzentrale seit 2006 laufend geleistet: "Das Unternehmen ist seit Beginn stetig gewachsen – jährlich zwischen 20 und 25 Prozent. 2018 wollen wir die zehn Millionen Euro schaffen", so Geschäftsführer Maximilian Priglinger.

"Bedarf am Markt ist da"

In die Hand spielen der Firma, die sich auf Home-Lifte im Privatbereich spezialisiert hat, dabei zwei Tendenzen aus der jüngsten Vergangenheit: die demographische Entwicklung, die ein Älter-Werden der Gesellschaft nach sich zieht, und die Tatsache, dass ältere Menschen so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden bleiben möchten. Sobald ihr Zuhause zweistöckig ist oder ein öffentliches Gebäude barrierefrei sein muss, spielen dabei Lifte eine tragende bzw. fahrende Rolle. Und genau hier kommen die Produkte von Ascendor ins Spiel. "Der Bedarf am Markt ist da", bestätigt auch Hofer.
Die Treppen- und Vertikallifte entstehen alle in Drautendorf, kommen aber dank eines 150 Handelspartner umfassenden Netzwerkes bis in die entlegensten Orte der Welt. Deutschland, England und Frankreich sind die wichtigsten Abnehmerländer, aber auch Australien oder Russland stehen immer öfter auf den Auftragsunterlagen. Kein Wunder, denn 90 Prozent der Produkte werden exportiert. "Die meisten der Lifte werden in öffentlichen Gebäuden wie Schulen oder Ämtern verbaut", verrät Martl. Aber auch spezielle Projekte stehen hin und wieder auf der Agenda. So wurden etwa im Luschniki-Stadion in Moskau, in dem das Fußball-WM-Finale über die Bühne gegangen ist, zwei Anlagen verbaut. Und auch auf Messen wie bei der "IAA-Nutzfahrzeuge" in Hannover waren Lifte aus dem Mühlviertel im Einsatz.

Neubau geplant

Von der Produktentwicklung über Vertrieb und Verkauf bis hin zu Lieferung und Montage werden die Fäden für alle Aufträge stets von Drautendorf aus gezogen und auch für die Wartung oder den Aftersales-Bereich kümmern sich die 90 Mitarbeiter. 15 davon sind Lehrlinge in den Bereichen Mechatronik, Metalltechnik und Büro. Die insgesamt 6.000 Quadrameter platzen hierfür schon aus allen Nähten. Für 2020 ist daher ein Neubau schräg gegenüber des jetzigen Areals geplant. "Die Planung steht bereits", berichtet Martl und ergänzt: "Das Wachstum wird auch weiter forciert." Gemeint sind damit nicht nur Produktportfolio und Umsatz, sondern auch das Händlernetzwerk. Auch weitere Mitarbeiter werden dann von Nöten sein. "Wenn die Frage auftaucht, wer die erste Adresse für nachrüstbare Lifte ist, wollen wir genannt werden", fasst Hofer die Vision zusammen.

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