Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative
Dritter Preis für Farmgoodies

Toni Mörwald (Vizepräsident Kulinarisches Erbe Österreich), Judith Deutschbauer-Rabeder und Günther Rabeder (farmgoodies), Andrea Sihn-Weber, CSE (Geschäftsführerin Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative), Franz Fischler (Vorsitzender der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative).
  • Toni Mörwald (Vizepräsident Kulinarisches Erbe Österreich), Judith Deutschbauer-Rabeder und Günther Rabeder (farmgoodies), Andrea Sihn-Weber, CSE (Geschäftsführerin Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative), Franz Fischler (Vorsitzender der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative).
  • Foto: Foto: Sabine Klimpt, Lichtblick KG
  • hochgeladen von Annika Höller

Die Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative zeichnete drei nachhaltige Unternehmen am Genuss-Festival 2019 in Wien aus. 

WIEN, NIEDERWALDKIRCHEN. "Wir zeichnen Aussteller des Genuss-Festivals heuer bereits zum vierten Mal aus und es ist eine Freude, zu sehen, dass das Thema Nachhaltigkeit bei den österreichischen Herstellern von Produktspezialitäten so umfassend gelebt wird", sagt Franz Fischler, Vorsitzender der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, Aktivitäten zu forcieren, die zu einer nachhaltigen Entwicklung in einer lebenswerten Gesellschaft beitragen. Von den etwa 190 Ausstellern reichten heuer 32 Unternehmen zum RNI-Kulinarikpreis 2019 ein. Der erste Platz im Wert von 1.500 Euro ging an die Wiener Schnecken Manufaktur Gugumuck. Mit dem zweiten Platz und 1.000 Euro ausgezeichnet wurde der von der RNI bereits zwei Mal prämierte Adamah BioHof im Marchfeld. Den dritten Platz mit 500 Euro sicherte sich Judith und Günther Rabeder von farmgoodies aus Niderwaldkirchen. Ihr Kerngeschäft ist die Erzeugung und Vermarktung von hochwertigen Lebensmitteln aus heimischen Rohstoffen, wobei der Schwerpunkt zurzeit in der Produktion von Bio-Pflanzenölen, allen voran Leinöl aus Mühlviertler Leinsamen, liegt.

Pflanze wird als Ganzes verarbeitet

Mit einem Netzwerk von rund 30 Bio-Bauern, größtenteils aus dem Mühlviertel, erfolgt die Vermarktung heimischer Bio-Ölsaaten vom Anbau, über Aufbereitung, Verarbeitung zu Speiseölen und Vermarktung unter der Eigenmarke. Der Anbau heimischer und auch alter Kulturen fördert die Artenvielfalt. Die Pflanze wird als Ganzes verwendet: Pressrückstände gehen als wertvolles Tier-Eiweiß wieder zurück an die Bauern bzw. werden zu feinen Ölsaatenmehle weiterverarbeitet. Die organische Masse als Rückstand am Feld wird dem Boden als wertvoller Nahrungslieferant zugeführt oder geht an einen kleinen Verarbeiter für natürliche Dämmmaterialien. Die kleinen Strukturen und kurzen Transportwege sparen Energie und sind Umwelt- und ressourcenschonend. Unterstützung bei der Verpackung erfolgt durch Menschen der Einrichtung „pro mente“.

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