Expertentreffen der Europaregion Donau-Moldau

Auf Einladung der BioCampus Straubing GmbH (BCG) fand das vierte trilaterale Expertentreffen erstmals in Niederbayern statt. Auf die Gäste aus den sieben EDM-Regionen warteten interessante Arbeitsaufgaben und im Rahmenprogramm Niederbayerische Einblicke in die Region der Nachwachsenden Rohstoffe.
Ganz nach dem Motto "Vertrauen ist die Grundlage für Zusammenarbeit und Erfolg" startete das Treffen erstmals am Vortag der Sitzung. Die Teilnehmer wurden von Bürgermeisterin Maria Stelzl begrüßt. Diese lobte die überregionale Zusammenarbeit und das Engagement der Teilnehmer im Bemühen die EDM-Regionen gemeinsam voranzubringen und Wettbewerbsvorteile zu erarbeiten.

Der erste Abend fand einen entspannten Abschluss beim Kennenlernen Bayerischer Gastfreundschaft im Hotel Seethaler in Straubing. Mehr als 30 Vertreter aller sieben EDM-Regionen aus Wirtschaftskammern, Clusterorganisationen, Wirtschaftsabteilungen der Landes- und Kreisämter sowie Hochschulen und Wirtschaftsagenturen folgten der Einladung.

Anfang 2013 nahm die Wissensplattform ‚Unternehmenskooperation und Clusterbildung‘ unter der Leitung des Landes Oberösterreich ihre Arbeit auf. "Oberösterreich hat mit seinen zahlreichen Cluster-Initiativen bereits gute Erfahrungen in der Innovationspolitik gemacht. Diesen Weg wollen wir konsequent und gemeinsam mit den Partnerregionen weitergehen", sagt Wirtschafts- und Europalandesrat Michael Strugl.

Die nominierten Experteninnen und Expteren aller sieben EDM-Regionen füllen mit ihren Know-How und Erfahrungen inhaltlich die Wissensplattform und agieren als Multiplikator im trilateralen EDM-Netzwerk. Unter dem Aspekt des Handlungsbedarfs, Nutzen für die EDM, der Handlungsmöglichkeiten und der Umsetzbarkeit kristallisierten sich sieben Themenschwerpunkte heraus.

Die zentralen Themen des aktuellen Workshops in Straubing waren
- der aktuelle Programmierungsstand der neuen grenzüberschreitenden Interreg (BY/AT) Ziel 3 (BY/CZ) und ETZ Programm-Entwürfe (AT/CZ)
- Willkommenskultur der Unternehmen – Beitrag öffentlicher Körperschaften
Was kann von Unternehmerseite und den öffentlichen Körperschaften gemacht werden um Fachkräfte anzuwerben und zu behalten? Welche notwendigen Maßnahmen sollte und könnte man im Zuge eines grenzüberschreitenden Projektes umsetzen?
- grenzüberschreitende Direktfördermittel für KMU für kooperative Innovationsprojekte. Wie könnten bestehende Förderungen mit einfachen administrativen Aufwand für bi-/trilaterale Zusammenarbeit angewendet werden?
- Schaffung des leichteren Zugangs insbesondere für KMU zu qualifizierten Arbeitskräften: auf Basis einer bereits laufenden Initiative zwischen Niederbayern und Oberösterreich (BAI-Incomings) wurde diskutiert, wie man die vorhandene Struktur und Erfahrungen auf weitere EDM Regionen ausdehnen kann.

Europaregion Donau-Moldau 7 Regionen, 7 Schwerpunkte, 7 Wissensplattformen
Der Schwerpunkt der EDM Aktivitäten liegt auf 7 Zukunftsthemen. Je eine Region leitet federführend ein Thema und richtet hierfür auch die Wissensplattform ein. Die Wissensplattform, ein ca. 30-köpfiges Expertenpool entwickelt umsetzungsrelevante Konzepte und Projektansätze und bildet den Kern eines wachsenden trilateralen Expertennetzwerkes.

Die 7 Zukunftsfelder und ihre Leads im Überblick:
Forschung und Innovation – (Oberpfalz)
Hochschulstandort EDM (Niederbayern)
Unternehmenskooperation und Clusterbildung (Oberösterreich)
Qualifizierte Arbeitskräfte und Arbeitsmarkt (Vysocina)
Natur-, Gesundheits-, Städte-, und Kulturtourismus (Pilsen)
Erneuerbare Energien und Energieeffizienz (Niederösterreich)
Mobilität, Erreichbarkeit und Verkehr (Südböhmen)

Details unter www.europeanregion-danube-vltava.eu

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