Osteoporose - Vorsorge und nützliche Helfer

Milch und Milchprodukte enthalten Kalzium und wirken vorbeugend gegen Osteoporose.
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  • Milch und Milchprodukte enthalten Kalzium und wirken vorbeugend gegen Osteoporose.
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Zehn Prozent der Bevölkerung sind von Osteoporose bzw. Knochenschwund, wie die Krankheit im Volksmund bezeichnet wird, betroffen. Kennzeichen der Krankheit sind eine verminderte Knochenmasse und eine veränderte Knochenstruktur. Die Knochen sind damit weniger stabil und elastisch, es folgt ein erhöhtes Bruchrisiko. Neben einer medikamentösen Therapie hilft rechtzeitige Vorbeugung. Ernährung und Krafttraining spielen eine bedeutende Rolle.

Kein Mensch bleibt verschont

Kein Mensch bleibt im hohen Alter von Osteoporose verschont. „Ab einem Alter von etwa 50 Jahren schwindet der Knochen“, sagt Primar Peter Stumpner, Leiter der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am LKH Rohrbach, „man spricht von primärer Osteoporose.“ Frauen sind durch die Hormonumstellung im Wechsel und dem damit verbundenen Mangel an Östrogen stärker davon betroffen. „Das Risiko einer 50-jährigen Frau in den folgenden Lebensjahren einen Knochenbruch zu erleiden beträgt etwa 45 Prozent. Beim 50-jährigen Mann 22 Prozent“, erklärt Stumpner.

Grunderkrankungen

Bei einer sekundären Osteoporose sind oftmals Grunderkrankungen vorhanden: Störungen des Mineralstoffwechsels, bestimmte Bluterkrankungen, eine Überfunktion von Schilddrüse und Nebennierenrinde oder Diabetes Typ 1 können Ursachen sein. Eine frühe Diagnose ermöglicht eine rechtzeitige medikamentöse und physiotherapeutische Behandlung. Die Grundbehandlung einer Osteoporose erfolgt mit Kalzium und Vitamin D. „Durch Milchprodukte und sonstige kalziumreiche Nahrungsmittel soll dem Köper auch über die Ernährung Kalzium zugeführt werden. Vitamin D wird im Körper mit Hilfe des Sonnenlichts gebildet. Eine gesunde Lebensweise mit entsprechender Ernährung und Sport gilt für alle Menschen als die beste Vorbeugung. „Zu den Risikofaktoren einer Osteoporoseerkrankung gehören neben dem hohen Alter eine ungesunde Lebensweise und bestimmte Grunderkrankungen, ein früher Wechsel oder eine späte erste Regelblutung, Rauchen oder Alkohol“, sagt der Primar.

Milch und Milchprodukte enthalten Kalzium und wirken vorbeugend gegen Osteoporose.
"Zu den Risikofaktoren einer Osteoporoseerkrankung gehören neben dem hohen Alter eine ungesunde Lebensweise", sagt Primar Stumpner.
Autor:

Karin Bayr aus Rohrbach

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