Ausstellung „Gift of Nature“
Plastikverpackung reduzieren

Auf die Verpackung achten
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Rohrbach-Berg: Alljährlich laden die Abteilung Umweltschutz und das ÖKOLOG-Regionalteam zu einem Erfahrungsaustausch ein. Dieses Netzwerktreffen für ÖKOLOG-Verantwortliche fand 2019 in den Redoutensälen statt.

Beim gegenseitigen Austausch stellte die HLW für Kommunikations- und Mediendesign der Kreuzschwesternschule ihr Projekt zum Thema „Plastikverpackung“ vor. Daraus entstand die Idee, dieses Projekt auf Reisen zu schicken, um es möglichst vielen Schülern bekannt zu machen. MMag. Clemens Huber (Projektleiter) unterstützt dieses Vorhaben. Zunächst wird sie an der PTS und NMS Rohrbach gezeigt und kommt danach in die PTS Aigen-Schlägl. Die Ausstellung ist ein weiterer Impuls für unser Jahresthema „Klima und Boden“ der NMS Rohrbach und ein Beispiel für das Zusammenwachsen der oberösterreichischen ÖKOLOG-Gemeinschaft.

Gift of Nature

Geschirr, Besteck, Hygieneartikel, Spielzeug, Möbel – heute ist schon fast alles aus Plastik. Den größten Absatzmarkt stellen Plastikverpackungen dar. Rund 300 Millionen Tonnen Plastik werden jährlich hergestellt, in Europa werden davon nur ca. 30% recycelt. Doch was geschieht mit all dem Plastik? Da Kunststoff sehr lange haltbar ist, dauert der natürliche Abbau zwischen 50 und 600 Jahre. Der Großteil des Plastikmülls wird daher ins Meer abgeschoben.

Welche Idee steckt hinter diesem Projekt?

Ziel ist es, die Plastikverschwendung anhand einer selbst entworfenen Marke Bio-Produkte ironisch darzustellen. Das Sortiment setzt sich aus Teigwaren, Trockenfrüchten und Knabberwaren zusammen, die alle für ihre nachhaltige und biologische Herstellung in Österreich angepriesen werden. Jedoch sind die Produkte in lächerlich geringen Mengen in Plastik verpackt. Das Projekt soll zum Nachdenken anregen, wieviel Plastik wir in unserem täglichen Konsum verbrauchen.

Die Projektidee und die Umsetzung stammen von Schülern der HLW für Kommunikations- und Mediendesign der Kreuzschwesternschule in Linz.

„Gift of Nature“ erhielt eine Auszeichnung beim Prix Ars Electronice U19 und wurde bereits im Bozar-Lab in Brüssel ausgestellt.

Auf die Verpackung achten
Achtung - Satire

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