04.09.2017, 09:22 Uhr

Wandernd durch den Herbst im Bezirk Rohrbach

Wanderkarten gibt es auf den Gemeindeämtern. Auch im Internet auf www.boehmerwald.at sind Wanderwege gut beschrieben. (Foto: Foto: panthermedia/jmguyon)
BEZIRK. Fünf interessante und gut beschilderte Wanderwege bietet die Marktgemeinde Niederwaldkirchen. Alte Kreuzsäulen, Bildstöcke und Kapellen sind auf dem rund neun Kilometer langen Marterlweg zu finden. Dokumentationen belegen, dass außergewöhnlich viele Kleindenkmäler im Ort vorhanden sind. Die älteste Säule findet man aus der Zeit um 1500 und jedes Kleindenkmal könnte eine Geschichte erzählen.

Durchs Pesenbachtal

Möchte man das idyllische Pesenbachtal erkunden, findet man den sieben Kilometer langen Mühlenweg oder die Pesenbach-Hansberg Runde mit 17 Kilometer auf den 840 Meter hohen Aussichtsberg Hansberg. Viel Abwechslung – zwischen Pesenbach und schönen Panormablicken über das Mühlviertel – bietet der acht Kilometer lange Panoramaweg. Die vier Kilometer lange Marktrunde bietet schöne Ausblicke rund um Niederwaldkirchen – mit einem erfrischenden Kneippbad im Pesenbach bei der Jagerwehr. Der Einstieg in den Hopfensteig der Nachbargemeinde St. Ulrich ist auch von Niederwaldkirchen oder der Ortschaft Steinbach möglich.

Infomaterial vorhanden

Wanderprospekte mit Hinweisen auf die Gastronomie und Beherbergung liegen am Gemeindeamt, der Raiffeisenbank und bei den Wandertafeln auf. Zusätzlich gibt es sie auf der Gmeinde-Homepage von Niederwaldkirchen unter: www.niederwaldkirchen.at

Zur Sache:

Nähere Informationen gibt es beim Verschönerungsverein Niederwaldkirchen, Obmann ist Alois Höretseder, Tel. 0676/ 81423611, Mail: alois.hoeretseder@gmx.at
oder dem Marktgemeindeamt Niederwaldkirchen.

Der Marterlweg in Niederwaldkirchen:

(9 km)
Der Marterlweg in Niederwaldkirchen ist neun Kilometer lang und führt an vielen Bildstöcken und Kapellen vorbei. Die ältesten Marterl stammen aus 1500.
Einkehr: Pesenbachhof, Standl Nanu oder Café im Kaufhaus Berger

Der Bratlseitenweg in Arnreit:

(5,4 km)
In Arnreit gibt es ebenfalls neue Wanderwege, zum Beispiel den „Bratlseitenweg“ – östlich der Bundesstraße (siehe Beschreibung) oder den Erdäpfelseitenweg, bei dem es eine kleine und eine große Runde gibt. Auf der westlichen Seite waren früher viele Erdäpfelbauern, daher erhielt der Weg diesen Namen. Wer gerne länger wandert, für den bietet sich der Steinbruchweg (15 Kilometer) an.
Der familienfreundliche Rundweg führt von Arnreit – Hölling – zum 7-Kirchen-Blick. Auf einem Waldweg, vorbei an Fischteichen erreicht man den Stoalus, den Schilift Hölling. Weiter gehts über Schörsching auf dem Bratlseitenweg zurück.

Einkehr:

beim Wirt z'Arnreit

Die "Salzweg-Runde" in Hofkirchen:

(6,7 km)
Hofkirchen hat seit heuer die 6,7 Kilometer lange "Salzweg-Runde". Herrlich ist auch die Marsbachrunde, auf der die Gehzeit zwischen zwei und 2,5 Stunden beträgt. Damit sich Wanderer nicht verirren, gibt es auf den Gemeindeämtern Wanderkarten, auf denen die Wege sowie auch die Labstationen und Beherbergungsbetriebe eingezeichnet sind. Die "Salzweg-Runde" führt vom Marktplatz in Hofkirchen zur „Alten Straße“ und mündet in der „Salzreibe“ in den historischen Salzweg und führt über Leiten zurück ins Zentrum.

Einkehr:

GH Froschauer, Landgasthaus am Weiher, Top-Spin Restaurant, Rathausstüberl.

Der Baumenergie-Weg in Altenfelden:

(2,5 km)
Der Baumenergie-Weg startet beim Teich im Panholz. Entlang des Weges wurden 21 heimische Baumarten informativ beschrieben. Man kann sich zu ihnen setzen und dort rasten. Die Besucher können die Böume, deren besondere Kräfte und Energien erleben. Diese wirken sich positiv auf Köper, Geist und Seele aus.

Einkehr:

Wildparkwirt, GH Zeller oder La Gondola (im Marktzentrum von Altenfelden

Der Vogelstimmenweg in Peilstein:

(4,5 km)
Der Vogelstimmenweg in Peilstein startet in der Rinnmühle. Etwa 1,5 Stunden ist man unterwegs durch die besonders reizvollende Landschaft der Sausenden Schlucht, wo Vogelstimmenstationen zum Entdecken einladen. An diesem Platz fühlen sich Vögel besonder wohl, daher der Name Vogelstimmenweg. Beim Drücken der Knöpfe an den Stationen erklingen die Vogelstimmen von Lerche, Goldammer oder Goldhähnchen. Weiter geht der Weg hinauf zur Höllmühle und weiter zum Galgenplatz. Dieser Platz stammt vermutlich aus der Zeit der Bauernkriege, wo aufständische Bauern hier, am alten und wichtigen Bauernweg, hingerichtet wurden. Die letzte Hinrichtung war 1710 Nach dem Galgenplatz geht's über Steinberg zurück. Auf dem letzten Stück gibt es ein herrliches Panorama auf Peilstein, inklusive Rastplätze in Steinberg oder Flatting unter den riesigen Linden.

Einkehr:

GH Hubertushof oder Gasthaus Post (im Ortszentrum)

Der Mühlenweg in St. Johann:

(3 km)
Der Mühlenweg in St. Johann startet bei der Wandertafel (gegenüber vom Landhotel Keplinger). Es geht zum Freizeitzentrum Lummerstorf, vorbei am wunderschönen Naturbadeteich. Über die Schlöglkapelle gelangt man zum Pesenbach. Dort entlang, gelangt man zu einem kleinen Rastplatz, der dazu einlädt, die Füße abzukühlen. Nun geht es aufwärts zu einem Aussichtspunkt, weiter über die Steinmühle bis man wieder in St. Johann ankommt. Der Mühlenweg ist auch an heißen Sommertagen wunderschön zu gehen, da er hauptsächlich im Schatten verläuft. Er ist nicht schwierig.

Einkehr:

Landhotel Keplinger, Don Giovanni, Jausenstation Hansberg (letzere ist aber ein Stück entfernt).

Zur Sache:
Wandertipps im Bezirk Grieskirchen finden Sie hier:
https://www.meinbezirk.at/grieskirchen/freizeit/wandern-in-grieskirchen-unsere-geheimtipps-d2188623.html
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