29.11.2017, 08:41 Uhr

Drei "Gesunde Schulen" im Bezirk Rohrbach ausgezeichnet

Mag. Markus Peböck, Dr. Gertrude Jindrich, LAbg. Mag. Regina Aspalter, Dir. Mag. Andrea Wesenauer, Obmann Albert Maringer und Vertreterinnen der VS Helfenberg (Foto: Foto: cityfoto/Peter Christian Mayr)
BEZIRK. In den Redoutensälen in Linz wurde das Gütesiegel „Gesunde Schule Oberösterreich“ vergeben. Dieses wird an jene Schulen verliehen, die sich in der schulischen Gesundheitsförderung besonders hervortun. Überreicht wurde es von ÖVP Landtagsabgeordneter Regina Aspalter, der Direktorin der OÖGKK Andrea Wesenauer, dem Obmann der OÖGKK Albert Maringer, der Landesschulärztin Gertrude Jindrich und dem Geschäftsführer des Instituts für Gesundheitsplanung Markus Peböck. "Wir wollen mit dem Gütesiegel ‚Gesunde Schule OÖ‘ die Gesundheitsförderung in den Schulen fest verankern", sind sich Landtagsabgeordnete Aspalter, Direktorin Wesenauer, Obmann Maringer, Jindrich und Peböck einig.

Drei Schulen erhalten das Gütesiegel

Die Maßnahmen der Schulen wurden von einer Fachjury begutachtet. Folgende Schulen aus dem Bezirk Rohrbach dürfen das Gütesiegel nun für drei Jahre verwenden: Volksschule Niederwaldkirchen und Volksschule Helfenberg. Darüber hinaus erhielt die Volksschule Julbach bereits zum zweiten Mal das begehrte Zertifikat. Damit sind nun schon insgesamt 146 Schulen in Oberösterreich Träger dieses Qualitätszertifikates. Die Schulen beginnen sofort nach dem Besuch einer Informationsveranstaltung mit den Aktivitäten. Zuerst analysiert jede Schule die eigenen Stärken und Schwächen, um Ziele zur Verbesserung der Situation zu formulieren. Dazu wurden Gesundheitsteams gebildet, die die Nachhaltigkeit für die Gesundheit in der Schule sicherstellen. Dabei ist Partizipation besonders wichtig: Schüler, Lehrer, Eltern und alle anderen Angestellten sollten nicht nur von den Maßnahmen profitieren, sondern sind auch bereits bei der Bedarfserhebung, Planung und Umsetzung eingebunden. Gesunde Schulen in Oberösterreich sind untereinander vernetzt und können dadurch wertvolle Erfahrungen austauschen und voneinander profitieren. Sie arbeiten bei ihrer Weiterentwicklung mit Schulärzten, anderen Schulgesundheitsdiensten, bei Bedarf mit externen Einrichtungen und Gesundheitsexperten zusammen. Die jeweilige Schule entscheidet selbst, wie die Gesundheitsförderung umgesetzt wird. Bei den Aktivitäten wird besonderer Wert auf die Nachhaltigkeit und eine gesunde Mischung zwischen verhaltens- und verhältnisorientierten Maßnahmen gelegt. Jede Schule engagiert sich in den Bereichen Ernährung, Bewegung, psychosoziale Gesundheit, Suchtprävention, Rahmenbedingungen und LehrerInnengesundheit. 
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