02.11.2017, 14:02 Uhr

Mobile Plegedienste sind im Bezirk Rohrbach unverzichtbar

Auch ein kleiner Spaziergang gehört zu den Aufgaben der Mobilen Pflegedienste: Caritas-Mitarbeiterin Jasmin Bürscher oder eine ihrer Kolleginnen kommen regelmäßig zu Maria Walchshofer (79). (Foto: Foto: Caritas)

„Jeden Tag freue ich mich auf meine freundlichen Caritas-Damen“, sagt Maria Walchshofer.

BEZIRK. Unterstützung bei der Körperpflege, Staub saugen, Haare waschen, Stützstrümpfe anziehen oder Nägel schneiden: Viele Dinge fallen Maria Walchshofer mit zunehmendem Alter immer schwerer. Die 79-Jährige will aber in kein Pflegeheim und ihr Zuhause in Neudorf verlassen. Das braucht sie auch nicht. Sie hat die verlässliche Unterstützung der Mobilen Pflegedienste der Caritas, die ihr im Alltag regelmäßig zur Hand gehen.

Geistig und körperlich fit bleiben

Mehrmals pro Woche kommt Fach-Sozialbetreuerin Jasmin Bürscher oder eine ihrer Kolleginnen zu Maria Walchshofer. „Sie gehen mir bei gewissen Dingen zur Hand und schauen auch darauf, dass ich fit bleibe“, erzählt Walchshofer. Die Caritas-Mitarbeiterinnen motivieren die 79-Jährige, sich zu bewegen. „Wenn es das Wetter erlaubt, gehen wir gemeinsam ein Stück Spazieren. Dabei plaudern wir und lachen viel. Das ist eine schöne Zeit und tut mir gut“, sagt die Neudorferin. Durch die ungezwungenen Gespräche mit der Caritas-Mitarbeiterin bleibt die Pensionistin auch geistig in Bewegung. „Jeden Tag freue ich mich auf meine freundlichen Caritas-Damen.“

Caritas betreut 250 Menschen in elf Gemeinden im Bezirk 

„Die Mobilen Pflegedienste der Caritas sorgen in elf Gemeinden im Bezirk Rohrbach, dass ältere Menschen trotz Krankheit oder Gebrechlichkeit so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden bleiben können“, sagen Johanna Pröll und Renate Stöbich, die die zwei Teams der Mobilen Pflegedienste im Bezirk Rohrbach leiten. Derzeit werden 250 Menschen von den 41 Caritas-Mitarbeiterinnen im Bezirk regelmäßig betreut.  Bei Bedarf kommen sie auch mehrmals täglich ins Haus. Die ausgebildeten Heimhelferinnen und Fach-Sozialbetreuerinnen sind sieben Tage pro Woche von früh morgens bis spät abends im Dienst. Sie helfen bei alltäglichen Dingen wie bei der Körperpflege oder beim Zubereiten der Mahlzeiten, sie sorgen dafür, dass im Haushalt alles in Ordnung ist und sie hören auch einfach mal zu.

Caritas-Pflege kann Krankenhausaufenthalt verkürzen

Für medizinisch-therapeutische Tätigkeiten gibt es im Caritas-Team die Diplomierten Krankenpflegekräfte, die auf Anweisung des Arztes akute und chronische Wunden versorgen, den Blutzucker bestimmen und Blutdruck messen, Insulin spritzen sowie bei der Medikamenteneinnahme und bei Sondenernährung professionell unterstützen. „Das ist nicht nur im Alter eine Hilfe, sondern beispielsweise auch nach einem Krankenhausaufenthalt, der durch unsere fachliche Hilfe oft verkürzt werden kann. Das ist für die Betroffenen sehr angenehm, weil man sich ja Zuhause viel schneller erholt“, sagen die Teamleiterinnen der Mobilen Pflegedienste.  Im letzten Jahr leisteten die Caritas-Mitarbeiterinnen der Mobilen Pflegedienste rund 28.050 Betreuungsstunden bei über 40.600 Hausbesuchen und legten dabei rund 243.000 km zurück.

Zur Sache

Die Mobilen Pflegedienste der Caritas gibt es in den Gemeinden Aigen-Schlägl, Ulrichsberg, Klaffer und Schwarzenberg (Info: Johanna Pröll: 0676/87762575) sowie in Rohrbach-Berg, Oepping, Anreit, Lichtenau, Haslach, St Stefan und St Oswald (Info: Renate Stöbich: Tel.: 0676/87762573). Mehr Infos: https://www.caritas-linz.at/hilfe-angebote/familien/mobile-familiendienste-mobile-pflegedienste/
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