03.04.2017, 08:18 Uhr

Toni Pichler geht mit der Kulturmedaille in den „Wirtshausmusi-Ruhestand“

Peter Haudum, Toni und Christl Pichler und Reinhold Mitterlehner. (Foto: Foto: Haudum)
HELFENBERG. Mehr als 400 Zuseher und 20 Volksmusikgruppen aus Nah und Fern verabschiedeten Volkskultur-Urgestein Toni Pichler nach 36.000 Minuten Wirtshausmusi im Gasthof Haudum in den „Lustige Eicht“-Ruhestand. Aus den Händen von Vizekanzler Reinhold Mitterlehner erhielt der nimmermüde Vollblutmusiker aus Bad Leonfelden zum Abschied die Kulturmedaille des Landes.

Pfleger heimischer Volkskultur

Hunderte Singnachmittage, fixes Ensemblemitglied zahlreicher Musikgruppen und engagierter Pfleger der heimischen Volkskultur. Anton „Toni“ Pichler feierte mit 400 Gästen und 20 Musikgruppen aus Nah und Fern seinen Abschied von der Wirtshausmusi „A Lustige Eicht“, die er seit zehn Jahren im Gasthaus Haudum in Helfenberg an jedem ersten Sonntag im Monat organisiert hatte. Seine letzte „Eicht“ fand unter dem Motto „Danke Toni für 36.000 Minuten Wirtshausmusi“ statt. Als Überraschungsgast erschien Vizekanzler Reinhold Mitterlehner, der dem Vollblutmusiker die Kulturmedaille des Landes überreichte. In seiner Rede würdigte Mitterlehner noch einmal die musikalische Karriere des ehemaligen Musikschullehrers, die bereits im zarten Kindesalter begann und weiterhin andauert.

Pichler spielt 8 Instrumente

Acht Instrumente beherrscht Pichler – er gilt als Kulturverbinder und Botschafter der heimischen Volkskultur. Der frischgebackene Träger der Oberösterreichischen Kulturmedaille dankte vor allem seiner Familie und ganz besonders Ehefrau Christl für das große Verständnis für sein „Hobby“. Das Publikum honorierte seine Arbeit mit tosendem Applaus. Auch die engagierten Wirtsleute wurden von Pichler lobend erwähnt. Denn: Die Arena der Volksliedkultur ist in vielen Fällen das Wirtshaus. Durch den launigen Nachmittag führte Franz Gumpenberger.
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