04.04.2017, 07:58 Uhr

Der Nistkästen-Baumeister

Fritz Gattringer, Jagdleiter-Stellvertreter in Ulrichsberg, Reinhold Hainberger und Jagdpächter Otto Hable mit einem Nistkasten im Wald.

Reinhold Hainberger baut selbst Nistkästen – 40 Stück betreut er im Wald bei Stangl.

ULRICHSBERG. Die Vögel haben es Reinhold Hainberger angetan. Seit 15 Jahren baut und betreut er Nistkästen im Revier von Jagdpächter Otto Hable. 40 Holzkästen sind es, die er mit Holznägeln an den Bäumen im Wald aufhängt. "Sie werden jedes Jahr eifrig genutzt, am häufigsten von Meisen. Wenn zwei leer bleiben, ist es schon viel", sagt Hainberger. Jeder Kasten ist nummeriert und Hainberger führt genau Buch darüber.

Räuberfreie Zone

Tannenmeise, Kohl- und Blaumeise sind die großen Nutznießer der "Kobeln". Sie ziehen ein und bauen dort Nesterl für ihren Nachwuchs. "Meine Kästen sind so gebaut, dass Räuber wie Specht, Marder oder Katzen nicht hinein können. Die Öffnung ist gleich unter dem Dach", sagt Hainberger. Im Oktober nimmt er die Nistkästen ab und reinigt sie. "Wird ein Nest zwei Jahre lang nicht benutzt, dann stimmt der Ort nicht, wo ich das Kastl aufgehängt habe und es kommt woanders hin", sagt Hainberger.

Vielfalt im Wald

Froh darüber, dass Reinhold Hainberger und auch Johann Grininger in seinem Revier diese Nistkästen aufhängen, ist Jagdpächter Otto Hable. "Ich freue mich, im Wald nicht nur Rehe zu sehen. Es ist schön, wenn es eine große Vielfalt an Tieren gibt und die Vögel einen Platz zum Nisten haben", sagt er.
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