01.06.2017, 07:47 Uhr

Hacker von Beruf, um Datensicherheit zu optimieren

Sebastian Auberger aus Haslach entwickelt das Start-up "hello again" maßgeblich weiter. (Foto: Foto: privat)

Der Haslacher Sebastian Auberger hat das Start-up "hello again" mitgegründet.

HASLACH. Nachdem Sebastian Auberger 2015 mit dem Team Österreich bereits den europäischen Hacker-Wettbewerb gewinnen konnte, startet er nun ein neues Projekt mit prominenter Begleitung. Gemeinsam mit den Runtatistic-Gründern rund um Florian Gschwandtner haben er und Franz Tretter ein neues Unternehmen names "hello again" gegründet. Auberger trägt darin maßgeblich Verantwortung. "Ich bin für Backend-Entwicklung und Datensicherung verantwortlich. Darunter ist sämtliche Programmier-Logistik am Server zu verstehen", erklärt der 22-jährige Haslacher seine Aufgabe.

Für Datensicherheit zuständig

Datensicherheit hat bei "hello again" höchste Priorität. "Wir entwickeln für Unternehmen maßgeschneiderte Apps. Zentrales Element ist immer ein digitaler Treue-Club", erklärt Firmenchef Franz Tretter. Seit dem Sommer 2016 arbeitet er mit Auberger zusammen an "hello again". "Über Einkäufe, Besuche in Geschäften und das Teilen von Inhalten/Aktionen können die Konsumenten Treuepunkte ganz einfach über die App sammeln. Diese Punkte kann der Konsument in eine Prämie einlösen", erklärt Auberger. Automatisiert wird mit dem Konsumenten kommuniziert, direkt über das Smartphone per Push-Nachrichten oder per Mail. "So schafft man wieder eine Bindung zum Kunden und steigert nachhaltig seinen Umsatz. Und das ganze ist bereits günstiger als eine Homepage."

Kundenbindungen entstauben

Was Auberger an seiner Aufgabe besonders gefällt? "Es macht Spaß das verstaubte Thema Kundenbindung einfacher und für den Konsumenten wieder spannend zu machen. Besonders freut es mich, wenn die Produkte die ich mitentwickle, beim Unternehmen erfolgreich im Einsatz sind und mittlerweile sogar von Freunden genutzt werden."

Zur Person:
Sebastian Auberger hat von 2009 bis 2014 die HTL in Neufelden (Informatik) besucht. Seit 2015 studiert er an der TU Wien Informatik. Er hat bereits eine eigene Flirt-App unter dem Namen "Pimper" entwickelt.
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