07.11.2016, 10:58 Uhr

Kleinzell holt sich zweiten Platz beim Gemeindewettbewerb der Mobilitätswoche 2016

Günther Steinkellner (l.) bei der Überreichung der Preisverleihung des Gemeindewettbewerbs der Mobilitätswoche 2016, mit Bgm. Niederneukirchen Christoph Gallner, Regionalstellenleiter Klimabündnis OÖ Norbert Rainer, Obmann des Straßenausschusses Mauthausen Martin Krammer, Bgm. Kleinzell Klaus Falkinger und Generaldirektor Erich Haider. (Foto: Foto: Land OÖ/Denise Stinglmayr)
KLEINZELL. Von 16. bis 22. September findet alljährlich die europäische Mobilitätswoche statt. Am Gemeindewettbewerb nahmen dieses Jahr 163 oberösterreichische Gemeinden teil. Das Ziel des Wettbewerbes ist es, Aktionen auszuzeichnen, die mustergültig für klimafreundliche Mobilität stehen. Nun wurden die besten Gemeinde-Aktionen im Haus der Linz AG ausgezeichnet. Die Preise überreichten Landesrat Günther Steinkellner, der Generaldirektor der Linz AG Erich Haider sowie Klimabündnis OÖ Regionalstellenleiter Norbert Rainer.

Die Sieger des Gemeindewettbewerbs

Den ersten Platz machte Niederneukirchen. Die Installation einer neuen E-Ladestation am Ortsplatz wurde von einer futuristischen Veranstaltung begleitet. Bei dieser versuchte man das Jahr 2040 mobilitätstechnisch zu simulieren. Hierzu fanden sich 30 elektrisch betriebene Fahrzeuge im Ortskern ein. Ziel war es dabei, die Besucherinnen und Besucher von einer leisen Atmosphäre ohne Abgase zu überzeugen. Die Gemeinde Niederneukirchen erhielt für diese Aktion den Hautpreis, das von der Linz AG zur Verfügung gestellte E-Bike.
Auf dem zweiten Platz landete Kleinzell. Mit einem Impulsreferat zum Thema „Plastik & wir“ starteten die Kleinzeller Energie- und Klimatage am 15.9.2016 in ihr Programm. Am darauffolgenden Tag wurde mit den Schülerinnen und Schülern der Volksschule Kleinzell der gesamte Ortsplatz nach Belieben bemalt. Der autofreie Nachmittag am Ortsplatz Kleinzell wurde anschließend dazu genutzt, um die E-Mobilität und das E-Carsharing der Bevölkerung näher zu bringen. Die Gemeinde Kleinzell erhielt dafür einen Radständer, gesponsert von der Firma Ziegler Außenanlagen.
Den dritten Platz holte sich Mauthausen. Mit einem „Radlerfrühstück“ und einem RADLrekordTAG in der Neuen Mittelschule nahm die Gemeinde Mauthausen heuer erstmals an der europäischen Mobilitätswoche teil. Das Radlerfrühstück wurde an die vorbeiradelnden Alltagsradler verteilt. Der RADLrekordTAG wurde mit der Neuen Mittelschule Mauthausen veranstaltet. Jene Klasse, welche die meisten Schüler dazu bewegen konnte, an diesem Tag mit dem Fahrrad zur Schule zu kommen, erhielt einen Überraschungspreis. Die Gemeinde Mauthausen erhielt dafür ebenfalls einen Radständer, gesponsert von der Firma Innovametall Außenanlagen.
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