10.11.2017, 08:31 Uhr

Topotheknachmittag in Nebelberg unter dem Motto "Café Seinerzeit"

Nach den interessanten Vorträgen wurde fleißig diskutiert und gefachsimpelt (im Vordergrund v.l. Bettina Bühler, Ignaz Märzinger, Josef Schürz und Josef Thaller). (Foto: Foto: Leader Region Donau-Böhmerwald)
NEBELBERG. „Damit wir uns erinnern!“ – So starteten der Bezirksheimatverein Rohrbach und die Topothek Donau –Böhmerwald der Leader Region Donau-Böhmerwald mit dem ersten "Café Seinerzeit" im Gasthof Jagawirt. Neue und bereits erfahrene Topothekaren aus der Region tauschten sich über neue Entwicklungen des digitalen Online-Archives aus. Anton Brand, Archivar von Rohrbach-Berg und dem Heimatverein, berichtete über den neu angekauften Dia-Scanner. Damit können 2.000 Dias sehr rasch digitalisiert werden. Der Dia-Scanner steht allen Topothekaren der Region zur Verfügung. Der fertige Datensatz wird dann auf CD-Rom oder USB-Stick für die weitere Bearbeitung durch die Topothekare übergeben. Mit der Topothek können auch Quellenverweise zum Oberösterreichischen Landesarchiv hergestellt werden. Dazu einfach die Titelseite der Publikation mit dem Verweis, wo die Publikation auffindbar ist, in die Topothek einpflegen.

Einheitliches, regionales Online-Archiv

Ziel der Topothek Donau-Böhmerwald ist es, ein einheitliches regionales Online-Archiv von Bürgern aller Orte der Region aufzubauen. Vieles ist im ersten Jahr des Leader-Projektes schon gelungen, dies zeigte auch die Zwischenpräsentation des Heimatvereins Rohrbach mit einer Ausstellung in der Bezirkshauptmannschaft im Oktober 2017. Die Planungen für gemeinsame Aktivitäten im nächsten Jahr laufen bereits auf Hochtouren. Auch 2018 soll es wieder ein "Café Seinerzeit" geben. Erfahrungsaustausch und Meinungsaustausch sind wichtig, um professionell und abgestimmt ehrenamtlich arbeiten zu können.

Spuren für künftige Generationen

Sehr wertvolle Arbeit in der Heimatpflege leistet das Kernteam von Obmann Felix Grubich, Ignaz Märzinger, Heinrich Pfoser, Wolfgang Sauber und Anton Brand zusammen mit den mittlerweile rund 80 Topothekaren, die täglich mehr werden. Alte Bilder verstauben nicht mehr am Dachboden oder geraten in Vergessenheit. Die Arbeit der Topothekare wirkt sicherlich noch Jahre nach und hinterlässt Spuren für kommende Generationen, die von großer Bedeutung sind. Mittlerweile arbeiten schon 32 der 39 Gemeinden mit, die vom Heimatverein Rohrbach betreut werden. Alexander Schatek stand im Anschluss noch für eine Nach- und Aufschulung für Topothekare und jene, die es werden möchten, zur Verfügung. 
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