18.10.2017, 08:29 Uhr

Die Volkshilfe geht am Tag der Armut auf die Straße

Hermine Beissmann, Gottfried Singer, Ingrid Groiss und Monika Vierlinger setzen sich gegen Kinderarmut ein. (Foto: Foto: Volkshilfe)
ROHRBACH-BERG. Am Tag der Armut – dem 17. Oktober – hat sich der Vorstand der Volkshilfe Rohrbach aktionistisch gezeigt. "Kinderarmut in Österreich? Das ist kein Märchen. 350.000 Kinder und Jugendliche sind in Österreich von Armut betroffen", weiß die Volkshilfe-Vorsitzende, Ingrid Groiss. "220.000 Kinder wohnen in feuchten Wohnungen und schimmligen Zimmern. 164.000 Kinder leben in einem Haushalt, der unvorhergesehene Ausgaben nicht abdecken können. 116.000 Kinder waren noch nie auf Urlaub und 35.000 Kinder bekommen nicht regelmäßig eine warme Mahlzeit", sagt sie weiter.

Unterstützung ist möglich

Unterstützung für diese Kinder gibt es von der Volkshilfe, zum Beispiel: finanzielle Unterstützung für Familien in Not oder Libro Schulstart-Gutscheine. Die Volkshilfe fordert: Die Einführung der Kindergrundsicherung. Diese hilft, Grundbedürfnisse wie Wohnen, Kleidung, Schulmaterialien und medizinische Versorgung zu decken. "Die nächste Bundesregierung muss das Thema Kinderarmut aktiv bearbeiten", sagt Ingrid Groiss.

Volkshilfe tut etwas

Im Rahmen der Schulstartaktion wurden zu Schulbeginn insgesamt 10.180 Euro in Form von Gutscheinen für Schulsachen an 340 schulpflichtige, nachweislich bedürftige Kinder ausgegeben. In den 17 Volkshilfe Shops in ganz Oberösterreich gibt es unter anderem Möbel, Bücher, Spielsachen und ordentliche Kleidung zu einem fairen Preis.
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