10.10.2016, 13:32 Uhr

Chance aufs Final 4 lebt

Georg Reiter (blau) musste gegen Flachgau in der 81-Kilo-Klasse auf die Matte. (Foto: Foto: Christian Fidler)

Judo-Bundesliga: UJZ dreht auswärts gegen Flachgau einen 1:6-Rückstand noch in ein 5:7 und hält damit die Final4-Chancen am Leben.

NIEDERWALDKIRCHEN. Das Vorhaben, bei Flachgau zu punkten, um im Kampf um das Final Four alle Trümpfe in der Hand zu haben, zerschlug sich in Straßwalchen recht schnell. 1:4 zur Pause, wenig später dann sogar 1:6 hinten. "Aber wir haben uns selbst zurückgebracht", so Trainer Pepi Reiter. "Damit können wir leben."

Derzeit hinter Leibnitz

Zwar rutschte man in der Tabelle durch die Niederlage hinter Leibnitz (9:5 gegen Samurai) und Flachgau (punkgleich; in der Einzelkampf-Differenz einen Punkt mehr) zurück, doch aufgrund des Restprogramms ist die Chance nach wie vor am Leben.

Fix machen gegen Samurai

Denn in der letzten Runde am Samstag, 29. Oktober, muss das UJZ zum heuer noch sieglosen Schlusslicht Samurai, während Flachgau die Leibnitzer empfängt. "Bleibt zu hoffen, dass die Leibnitzer stark dastehen", glaubt Reiter an einen hohen Flachgauer Sieg. So oder so, eine spannende letzte Grunddurchgangs-Runde ist jedenfalls garantiert. Für den einzigen Mühlviertler Punkt im ersten Durchgang sorgte Driton Shala, der bis 73 Kilogramm Christoph Jodl ipponisierte. Ein Schauspiel, das sich im zweiten Durchlauf wiederholte.
Punktegarant Georg Reiter wurde diesmal bis 81 Kilogramm aufgeboten, wo er sich gegen Steffen Wagner aufgrund des Shidos mit einem etwas unglücklichen Shidos zufrieden geben musste. Im zweiten Durchgang war für Reiter gegen den ungarischen Olympia-Starter Laszlo Csoknyai nichts zu holen.

Allerstorfer reißt Bor ein Remis herunter

Schwergewicht Barna Bor, der als zweiter Legionär aufboten wurde, trat gegen Daniel Allerstorfer an. Der Olympia-Starter rang dem mehrfachen EM-Zweiten bzw. WM-Zweiten ein Unentschieden ab. Dabei war Allerstorfer erst am vorigen Wochenende von einem Australien-Urlaub heimgekehrt. Offenbar bestens erholt und auch in Schuss, schließlich ließ er im zweiten Durchgang seinem Nationalteam-Kollegen Christoph Kronberger wenig Chance und siegte vorzeitig.

Gewichtsklassen-Rochade

Denn neben Kronberger (im ersten Durchgang bis 100 gegen Milan Randl erfolgreich) wurden auch Wagner und Christian Pichler je eine Klasse nach oben gezogen. Wagner unterlag Simon Hofer mit Yuko und Pichler Randl mit Ippon. Bis 60 kg musste sich Gregor Eibensteiner Dominik Waldhör zweimal geschlagen geben.
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