26.06.2017, 11:07 Uhr

Ketten rasseln, Motoren dröhnen in Julbach

Der Franzose Jean Luc David, der bereits zwei Siege in Julbach einfahren konnte, gilt als absoluter Publikumsliebling. (Foto: Foto: gawe)

Bergrennen in Julbach findet am 8. und 9. Juli statt. Es warten viele Highlights.

JULBACH. Beim Bergrennen in Julbach findet am 8. und 9. Juli das Staatsmeisterschaftsfinale des Österreichischen Berg-Pokals statt. Vom Start in der Filzmühle, im Tal der kleinen Mühl, bis zum Ziel am Schifflerberg wird den Fahrern auf einer fast drei Kilometer langen technisch sehr anspruchsvollen Strecke, höchste Konzentration und Fahrzeugbeherrschung abverlangt.

Enge Kurven, spitze Kehren

Die etwa 200 Höhenmeter werden durch zehn zum Teil leichte, dafür schnelle
Kurven und zum Teil enge Kehren zurückgelegt. "Bereits kurz nach dem Start am Ausgang der ersten Kurve werden Geschwindigkeiten von knapp 200km/h erreicht, danach schwankt das Tempo zwischen 50km/h und 200km/h", berichtet Motorsportfan und Bürgermeister Hannes Plattner. Richtig Gas geben die Teilnehmer noch einmal auf der Zielgeraden. Dort werden etwa 280km/h erreicht.

Rennsport aus nächster Nähe

Bis auf ganz kurze Teilstücke kann die komplette Strecke von den verschiedenen Zuschauerbereichen eingesehen werden. Im Startbereich können die Zuseher aus nächster Nähe die Rennsportler bewundern. Entlang der Strecke steht man in sicherer Entfernung mit perfektem Einblick über der Strecke. "Eine Besonderheit in Julbach ist der Shuttlebus, der die Besucher zu den verschiedenen Zuschauerzonen bringt", sagt Bernhard Deschka vom Organisationsteam. Er verrät auch: "Fahrer aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Schweiz und Tschechien haben bereits für das Bergrennen genannt."

Viele Publikumslieblinge

Publikumslieblinge gibt es in Julbach viele! Die schnellste Bergfahrerin Österreichs, Tanja Bürscher aus Haslach, startet für den MSC-Julbach. Auch ihr Freund, Thomas Anderl aus St. Ulrich, fährt für die Julbacher und kämpft beim heurigen Rennen um den Staatsmeisterschaftstitel.

Heimische Fahrer geben Gas

Besondere Zuschauermagneten sind die schnellsten Fahrer Österreichs, wie Wolfgang Gammer, Andi Gangl, Christian Wiesinger-Mayr sowie das Motorsporturgestein Toni Rechberger aus Gramastetten. Der ganz besondere Liebling der Julbacher Zuseher ist aber der Franzose Jean Luc David, der bereits zwei Siege in Julbach einfahren konnte. "Jean Luc ist ein Star zum Anfassen, er nimmt sich für jeden Fan Zeit und macht in seinem gebrochenen Deutsch Scherze", sagt Deschka.

Zur Sache:

Ein ganz besonderer Leckerbissen für Motorsportfans ist das Rahmenprogramm: Der Weltmeister im Hovercraft/Luftkissenboot ist vor Ort. Das Team Hovercraft Experience aus Deutschland wird mit zwei Booten am Samstagabend auf einem angrenzenden Feld eine Showveranstaltung machen. Neben Sprüngen und Showfahrten mit Renncharakter ist auch ein Beschleunigungsvergleich mit einem Skidoo geplant. Weltmeister Michele Scanavino aus Italien erreicht mit seinem Formel-1-Boot 100 km/h in weniger als vier Sekunden.
Für Besitzer einer 2-Tages-Karte ist die Show inbegriffen, wer nur die Show am Samstagabend besuchen möchte zahlt fünf Euro Eintritt. Der Kartenvorverkauf für die Eintrittskarten läuft bereits, nähere Infos gibt es auf der Homepage des MSC-Julbach oder unter: www.bergrennen-julbach.at

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