31.05.2017, 13:00 Uhr

Teilnehmer der Oö. Radrundfahrt kommen am 10. Juni 2017 nach Aigen-Schlägl

Bürgermeisterin Elisabeth Höfler mit den beiden oberösterreichischen Radrennfahrern Riccardo Zoidl und Andreas Wolfmayr (r.).
AIGEN-SCHLÄGL. Am Samstag, 10. Juni, 13.06 Uhr, endet die dritte Etappe der Oö. Radrundfahrt am Marktplatn von Aigen-Schlägl. Die Radfahrer haben bereits 100 Kilometer in den Beinen, wenn sie die zwei Schlussrunden durch den Ort drehen müssen. Der Startschuss fällt um 11 Uhr beim Modehaus Stöcker in Eferding. "Diese Etappe ist mit 2150 Höhenmetern die anspruchsvollste", erklärt Paul Resch, Präsident des Oö Landesradverbandes.

Zu leicht für Zoidl?

"Man kann die Rundfahrt hier zwar noch nicht gewinnen, aber verlieren", ist er überzeugt. Er freut sich, dass mit Riccardo Zoidl vom Team Felbermayr Simplon Wels ein Oberösterreicher in der Favoritenrolle steckt. Das Team hat die Oö. Rundfahrt 2016 gewonnen, insgesamt schon viermal. Riccardo Zoidl selbst stapelt allerdings tief: "Ich glaube, die Strecke ist zu leicht für mich", sagt der Bergspezialist, der international unterwegs ist. Zur Pressekonferenz im Aigo kommt er standesgemäß mit dem Rennrad. Zoidl vermisst heuer den letzten Anstieg auf den Haagerberg, der in den Jahren davor den Fahrern fast den Rest gegeben hat. "Ricci" will aber trotzdem voll in die Pedale treten. "Vor allem die beiden Schlussrunden sind cool, wenn einem die Zuschauer anfeuern", freut er sich. "Und schwierig ist es allemal, wenn alle voll andrücken", sagt der Radprofi.

Junge im Starterfeld

Bei der Oö. Rundfahrt, dem zweitwichtigsten Rennen Österreichs nach der Österreich-Rundfahrt, dabei ist auch der Feldkichner Andreas Wolfmayr. Er fährt für das U23-Team Feldbringer. "Wir haben schon vor, einige Fahrer im Spitzenfeld zu positionieren", sagt der junge Rennradfahrer, der nebenbei die HTL Neufelden besucht.

Ein Event für alle

Erfreut darüber, dass Aigen-Schlägl nach zwei Jahren Pause wieder Etappenziel ist, ist Bürgermeisterin Elisabeth Höfler. 2015 und 2016 war die Zieleinfahrt in Ulrichsberg, Anmerkung. "Dieses Radrennen ist ein Event für alle. Die Strecke rund um Aigen-Schlägl eignet sich sehr gut", sagt Höfler. Sie wünscht sich ein verletzungsfreies Rennen und bedankt sich bei den freiwilligen Helfern, zum Beispiel Feuerwehr und Rotes Kreuz, die durch ihren Einsatz dieses Rennen möglich machen.

Zur Sache:
Die Oö. Rundfahrt dauert vier Tage. 474 Kilometer und 7.205 Höhenmeter sind zu absolvierenl. Die erste Etappe führt am Donnerstag, 8. Juni, von Linz nach Pelmberg (12,6 km), am Freitag, 9. Juni, von Wels nach Obernberg am Inn (192,1 km), am 10. Juni, von Eferding nach Aigen-Schlägl (132,4 km). Die vierte Etappe am Montag, 11. Juni, führt von Traun nach Ternberg (136,9).

38-40 km/h Schnitt

Auf der Aigen-Schhlägler Etappe werden die Radler einen Schnitt von 38 bis 40 km/h fahren. Der gesamte Tourtross umfasst 350 Personen, 70 Fahrzeuge und 25 Motorräder. 144 Radrennfahrer aus zwölf Nationen sind am Start.
2016 konnte Lukas Pöstlberger die Schlussetappe der Oö. Rundfahrt gewinnen. Er war der Held beim heurigen Giro d'Italia, wo er die erste Etappe gewonnen hat.

Zur Sache II

Die Route:

Die Radrennfahrer kommen über Herzogsdorf (12.08 Uhr), St. Johann, St. Peter, Haslach, Minihof nach Aigen-Schlägl, wo um 13.06 Uhr die erste Zieldurchfahrt sein wird. Dann geht es weiter über Rudolfing, Schindlau, Ulrichsberg, Berdetschlag, Seitelschlag, Julbach, Höhenstraße, Präuer (Bergwertung), Oberthiergrub, Ödenkirchen, Zaglau, Aigen-Schlägl (2. Zieldurchfahrt um 13.40 Uhr). Dann erfolgt erneut die Schleife über Rudolfing, Schindlau, Ulrichsberg, Berdetschlag, Ödenkirchen, Zaglau nach Aigen-Schlägl, wo der Sieger um etwa 14.18 Uhr erwartet wird.
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