12.08.2016, 09:15 Uhr

Update: Allerstorfer hat gegen Russen keine Chance

Daniel Allerstorfer greift heute in die Titelentscheidung ein. Er tritt im Judobewerb +100 Kilo an. (Foto: Foto: Oliver Sellner/ÖJV)
UPDATE: ST. PETER. Daniel Allerstorfer kann bei seinem Olympia-Debüt den russischen Favoriten nur ins Wanken bringen. Damit ist der letzte österreichische Judoka bei den Olympischen Spielen in Rio an der Reihe gewesen – das Team bleibt ohne Medaille. Daniel Allerstorfer, musste sich heute Freitag in der Klasse über 100 kg seinem Auftaktgegner Renat Saidov mit einer Yuko-Wertung geschlagen geben.

Beinfeger wurde zum Verhängnis

Der 23-Jährige konnte sich den 2,1 Meter großen Russen zwar im Griffkampf einigermaßen gut vom Leib halten, wird beim Versuch eines Beinfegers jedoch mit einem Uchi-mata erwischt.

"Großer Lackl" siegte

Über zwei Meter Länge misst der Russe Saidov, der erste Gegner von Daniel Allerstorfer bei der Olympiade in Rio de Janeiro. Dritter war er bei der WM 2014 und Dritter bei der EM 2015.

Aktiv sein, keine Chance lassen

"Er ist ein Kämpfer, der auf den richtigen Moment für seinen Wurf wartet. Wichtig wird sein, von Anfang an aktiv zu sein, um ihm keine Möglichkeit zu geben", meint Daniel Allerstorfer im Vorfeld über seinen Auftaktgegner.

Anfangs Respekt

Anfang war ein bisschen Respekt vonseiten Dani spürbar gewesen. "Ich hatte mir zwar vorgenommen, ohne Respekt hineinzugehen, aber den konnte ich erst im Kampf ablegen", gibt er ehrlich zu.

Nächstes mal in Tokio

Angesichts seines noch jungen Alters soll Rio erst der Anfang sein. "Das macht Lust auf Mehr", meint er. "Jetzt habe ich am eigenen Leib erfahren, was Olympia bedeutet. Da wurde mir nicht zu viel versprochen. Das ist noch einmal drei Stufen über einer WM", denkt er schon an Tokio 2020.
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