28.11.2016, 11:59 Uhr

"Ein Stockerlplatz ist durchaus möglich"

Thomas Rudlstorfer ist gut vorbereitet – er tritt nächste Woche in Göteburg bei der Steinmetz-EM an. (Foto: Foto: WKO/Skills Austria)

Johannes Artmayr, Chef von Strasser Steine drückt seinem Mitarbeiter bei den Euroskills die Daumen.

Thomas Rudlstorfer aus Herzogsdorf reist nächste Woche zu den Euroskills nach Schweden. Wir haben den Geschäftsführer von Strasser Steine, Johannes Artmayr, sowie den direkten Vorgesetzten von Thomas Rudlstorfer, Steinmetzmeister Manfred Gattringer, über die Chancen in Göteborg befragt. Beide sind sich sicher: "Ein Stockerlplatz ist durchaus möglich."

Hat schon einmal ein Mitarbeiter Ihrer Firma bei den Euroskills teilgenommen?
Johannes Artmayr: Nein, bislang war noch niemand bei den Euroskills dabei.

Wie finden Sie diese Bewerbe an sich, hat es Sinn diese zu veranstalten bzw. daran teilzunehmen?
Artmayr: Es macht auf jeden Fall Sinn, an so einem Wettbewerb teilzunehmen. Man kann neue Erfahrungen sammeln, man kann sich mit anderen Steinmetzen messen. Es ist eine spezielle Weiterbildung und man hat fünf zusätzliche Wochen praktische Schulung mit einem Berufsschullehrer (Steinmetzmeister).

Was erwarten Sie sich von der Teilnahme Ihres Mitarbeiters?

Gattringer: Grundsätzlich, dass es für Herrn Rudlstorfer sowohl eine berufliche als auch eine private Bereicherung ist. Bei gutem Abschneiden wird sein Können unterstrichen und auch medial verbreitet.

Was trauen Sie Thomas Rudlstorfer zu?

Artmayr: Ein Stockerlplatz ist durchaus möglich.

Wie schätzen Sie sein Können gegenüber der Konkurrenz ein – was hebt die Arbeit in Ihrem Betrieb von der Konkurrenz ab?

Gattringer: Thomas ist sehr ehrgeizig und trainiert auch jede freie Minute.

Was kann er besonders gut, was zeichnet ihn im Betrieb aus?

Gattringer: Rudlstorfer zeichnet aus, dass er sehr vielseitig ist und somit im Betrieb auch an vielen unterschiedlichen Positionen eingesetzt werden kann. Diese Vielseitigkeit hat er sich selbst erarbeitet – durch sein großes Interesse und seine Wissbegierde im Steinmetzberuf.

Werden Sie als Firmenchef selbst vor Ort sein, um den Mitarbeiter anzufeuern?

Artmayr: Aufgrund einer Geschäftsreise kann ich leider nicht persönlich vor Ort sein. Wir werden ihm aber natürlich aus der Ferne die Daumen drücken und mit ihm in Kontakt bleiben.

Haben Sie einen Tipp für Ihren Mitarbeiter? Was soll er tun, bzw. was soll er nicht tun in Göteborg?
Artmayr/Gattringer: So wie wir Herrn Rudlstorfer kennen, wird er – in gewohnter Manier – sein Bestes geben.

Sollte Rudlstorfer den Sieg holen, wird bzw. wie wird das gefeiert?

Gattringer: Selbstverständlich wird dann mit den Kollegen ausgiebig gefeiert und auch bei der Weihnachtsfeier werden wir seine Leistung honorieren.

Gibt es ein spezielles Zuckerl, über das er sich im Falle eines Sieges freuen darf?

Artmayr: Sollte Herr Rudlstorfer den Sieg holen, werden wir natürlich eine dementsprechende Überraschung für ihn vorbereiten.
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