29.11.2016, 15:04 Uhr

Forderung: AK-Bildungsbonus auf 200 Euro anheben

AK-Vizepräsident Helmut Fellmair und ÖAAB-Arbeiterkammer-Rat Hermann Linkeseder. (Foto: Foto: privat)
BEZIRK. Die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt geht mit immer mehr Chancen einher, stellt aber für Arbeitnehmer auch eine Herausforderung dar. Für eine gute Zukunftsbewältigung müssen daher alle Anstrengungen unternommen werden, die Arbeitnehmerschaft in Form von verstärkter Aus- und Weiterbildung darauf vorzubereiten. „Die Anhebung des AK-Bildungsbonus von bisher 110 Euro auf 200 ist daher ein Gebot der Stunde“, fordern AK-Rat Hermann Linkeseder (ÖAAB-Arbeiterkammer-Rat aus dem Bezirk Rohrbach) und AK-Vizepräsident Helmut Feilmair (ÖAAB).

Aufwand belohnen

Die berufliche Aus- und Weiterbildung ist ein Feld, das den Menschen hilft, Sicherheit und Selbstvertrauen zu gewinnen. Wer das Gefühl hat, sich in seinem beruflichen Tätigkeitsfeld gut auszukennen, dem geht es einfach besser, wenn sie oder er an die Zukunft denkt. Trotz aller Chancen bedeutet berufliche Aus- und Weiterbildung immer auch einen nicht zu unterschätzenden Aufwand an Zeit und Geld für die Arbeitnehmer. Gerade deshalb ist die Existenz des AK-Bildungsbonus der Arbeiterkammer Oberösterreich umso begrüßenswerter. Im Rahmen des AK-Bildungsbonus werden 40 Prozent der Kurskosten gefördert, wobei der maximale Auszahlungsbeitrag derzeit 110 Euro pro Kursjahr beträgt. Für eine bessere Bewältigung der Zukunft soll der AK-Bildungsbonus möglichst rasch auf 200 Euro angehoben werden.
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