1.000 Gäste in der Stadthalle: Ein Weihnachtsfest für Adressenlose

Das erste Fest für Adressenlose fand im Dezember 1998 mit 30 Besuchern statt. Mittlerweile kommen rund 1.000 Menschen in die Stadthalle.
  • Das erste Fest für Adressenlose fand im Dezember 1998 mit 30 Besuchern statt. Mittlerweile kommen rund 1.000 Menschen in die Stadthalle.
  • Foto: Walter Fejtek
  • hochgeladen von Christine Bazalka

RUDOLFSHEIM-FÜNFHAUS. Bereits zum 20. Mal wurde gekocht und dekoriert, organisiert und gebacken. Seit 20 Jahren gibt es das "Fest für Adressenlose", ein Weihnachtsfest für all jene, die kein Zuhause haben, in dem am Heiligen Abend ein geschmückter Christbaum und ein reichlich gedeckter Tisch warten.

Organisiert wird das Fest vom Team für Wien und der SPÖ aus dem 15. und 16 Bezirk. Im vergangenen Jahr kamen 700 Personen, heuer waren es 1.000. 25 Ehrenamtliche haben das Foyer der Wiener Stadthalle in einen Festsaal verwandelt und kleine Geschenke für die Gäste vorbereitet.

Zumindest ein Tag mit einem Fest

"Auch wenn die Abdeckung der sozialen Einrichtungen in Wien gut ist, wollen wir damit zumindest an einem Tag ein Fest organisieren, bei dem sich die Menschen weniger Sorgen machen müssen", so die Organisatoren. Diese Sorgen sind vor allem finanzielle Sorgen, die Menschen ohne reguläre Arbeitsverhältnisse, Scheinselbstständige, Obdachlose und arme Menschen haben.

Unterstützt wird das Fest von der Stadthalle, der REWE-Gruppe, der Bank Austria, Ströck und Wojnar’s. Am Ende des Festes blieb vom Essen nichts übrig, alles wurde gegessen oder eben mitgenommen.

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