Das sind die Pläne von IKEA am Wiener Westbahnhof

Platzs für Autos ist nicht vorgesehen, direkt zum Mitnehmen gibt es nur Dinge, die man auch mit der U-Bahn oder dem Rad transportieren kann.
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  • Platzs für Autos ist nicht vorgesehen, direkt zum Mitnehmen gibt es nur Dinge, die man auch mit der U-Bahn oder dem Rad transportieren kann.
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  • hochgeladen von Anja Gaugl

RUDOLFSHEIM-FÜNFHAUS. Die ersten Anzeichen eines IKEAs beim Westbahnhof sind jetzt schon zu sehen: Direkt beim U-Bahn-Aufgang Richtung äußere Mariahilfer Straße sieht man sofort durch Glasscheiben das "Hej" mit dem sich das Infocenter von IKEA "Mitten in der Stadt" ankündigt.

Das blaue Haus soll sich bis vorraussichtlich 2021 ordentlich verwandeln. „Wir haben in den vergangenen Monaten intensiv an Ideen gearbeitet, wie man das Haus zu einem attraktiven Treffpunkt für alle machen und gleichzeitig unsere Anforderungen an Nachhaltigkeit und unsere konzeptuellen Auflagen erfüllen kann“, so IKEA Property Manager Rodolphe de Campos. „Die Projektidee ist für uns nun die Basis für eine vertiefende Standortprüfung.“ Es werden noch die technische und wirtschaftliche Machbarkeit geprüft. Die notwendigen Behördenverfahren werden derzeit vorbereitet.

Begrünung fürs Grätzel

Die derzeitigen Pläne sehen vor, dass ein sogenannter Fassadenraster gebaut wird. Offene und geschlossene Elemente sollen sich auf den Stockwerken abwechseln, dadurch wird möglich, dass auf allen Ebenen Bäume wachsen können. Damit soll in diesem dicht verbauten Teil des 15. Bezirks viel Grün ins Grätzel gebracht, die Umgebung optisch belebt und das Klima verbessert werden. Auch das Dach soll bepflanzt werden und zugänglich sein.

Auf Seite der Mariahilfer Straße ist derzeit geplant, dass das Haus zurückgesetzt wird und überdachte Arkaden entstehen. Damit wird der im Moment ziemlich schmale Gehsteig mehr als doppelt so breit. "Das erhöht die Sicherheit, aber auch den Platz zum Bummeln", heißt es von IKEA.

Kleine Stücke mitnehmen, Pax und Co. liefern lassen

Das Konzept des Ikeas soll voll auf die Innenstadtlage angepasst werden. Was bedeutet, dass es vor Ort nur Dinge zu kaufen gibt, die man auch mit der U-Bahn, zu Fuß oder dem Rad transportieren kann. Größere Möbel können bestellt werden und sollen dann direkt vom neuen Logistikzentrum in Floridsdorf – wird diesen Sommer gebaut – zu den Käufern geliefert werden.

Im eigens eingerichteten Infocenter in der Mariahilfer Straße 132 können Interessierte über die Pläne genauer ansehen. Geöffnet ist am 16. und 30. April jeweils von 17 bis 19 Uhr.

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