Geibelgasse: Nachbarschaftsgarten statt Müllhalde

Die Anrainer möchten am liebsten gleich Losgarteln: Judith Mayr, Wolfgang Holota, Julia Novotna und Christian Tesar (Grüne) v.li.n.re.
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"Seit fast 10 Jahren ist der Platz laut Flächenwidmungsplan als EPK, also Erholungsort und Parkanlage, ausgewiesen", erklärt Christian Tesar, Clubobmann der Grünen Rudolfsheim. "In den letzten Jahren wurde diese Fläche als Parkplatz genutzt. Da diese Nutzungsvereinbarung mit Ende 2014 ausgelaufen ist, haben wir wieder einen Anlauf unternommen, die Fläche für die Bevölkerung zurück zu gewinnen."

Der Antrag der Grünen in der letzten Bezirksvertretungssitzung im Februar fordert die Einrichtung eines Gemeinschaftsgartens und eines "Mädchengartens" auf einem Teil der Fläche, der dann nur für Mädchen zugänglich sein soll, damit diese wieder einen Rückzugsraum im Bezirk bekommen.

Die ersten Anrainer aus der Nachbarschaft sind schon mit großem Engagement und Gestaltungsideen mit dabei, warten nur noch auf den Startschuss. Doch der lässt (noch) auf sich warten.
Tesar: "Unser Antrag wurde zur Vorberatung an die Bezirksentwicklungskommission verwiesen, was in erster Linie eine erhebliche Verzögerung bedeutet. Die Sachlage ist für uns aber ganz klar: In der Geibelgasse gibt es eine Fläche, die als Park der Bevölkerung zur Verfügung stehen sollte, es aber bis jetzt nicht tut."

Dass ein neuer Grünbereich der Verbesserung des Mikroklimas und des Miteinanders der Bewohner ein Beitrag für mehr Lebensqualität im Grätzel wäre, darüber sind sich Tesar und die Anrainer einig. "Es geht nicht nur darum, vermehrt Freiräume zu nutzen, sondern um ein aktives Miteinander im Grätzel. Darüber hinaus vermindert jede neue Grünfläche die Feinstaubbelastung und sorgt so für mehr Lebensqualität für alle", erklärt Anrainer und Landschaftsgestalter Wolfgang Holota.

Bitte Warten!

Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal verweist auf den noch ausstehenden Termin der Bezirksentwicklungskommission am 14. April: "Da die Sitzung der Bezirksentwicklungskommission erst stattfindet, ist es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich hierzu Stellung zu beziehen, da den Kommissions-Gesprächen nicht vorgegriffen werden soll."

Autor:

Ulrike Kozeschnik-Schlick aus Alsergrund

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