Haus zum "blauen Karpfen"

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... in der Annagasse 14.
Dieses schmale Gebäude mit nur drei Fenstern Frontbreite war im ersten Drittel des 15. Jahrhunderts im Besitz des Apothekers Mert Scheper. 1519 kaufte der damalige Stadtrichter und spätere Bürgermeister Paul Pernfuss das als Stadel verzeichnete Objekt, das er bis 1528 besaß.
Spätestens ab 1700 beherbergte das Gebäude ein Bierhaus. Zwischen 1700 und 1706 ist als Besitzer und Bierleutgeb der Tischlermeister Georg Kärpf überliefert, der es zwei Stockwerke hoch umbauen ließ. Von ihm stammt das auf seinen Namen anspielende Hausschild. 1792 gehörte das Haus dem Sebastian Göschl, einem der populärsten Wirte Alt-Wiens, der wegen der Güte und der Größe der bei ihm gekochten Knödel den Namen "Knödelwirt" erhielt. Wegen der vielen Späße, die er sich gegenüber seinen Gästen erlaubte, wurde er auch "Narrendattel" genannt.
Das heutige Haus wurde 1824 von Karl Ehmann für Philipp Hofmann umgebaut (Grundfläche: 122 Quadratmeter; Kernbau des 16./17. Jahrhunderts). Über dem Haustor wurde zu Anfang des 19. Jahrhunderts ein kostbares Basrelief von Joseph Klieber (Amorettenzug) angebracht. Darüber befindet sich ein Fisch.
(Quelle: WienGeschichteWiki)

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