Hauseinsturz auf der Äußeren Mariahilferstraße

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Gasexplosion zerstörte Haus fast zur Gänze

Kurz nach 10:00 Uhr krachte es gewaltig auf der äußeren Mariahilferstraße und ein Haus stürzte zum Teil ein.
Die Polizei war als erster vor Ort und räumte Haus sowie Umgebung in der Passanten, Hausbewohner und geschockte Geschäftsbetreiber von der heftigen Explosion überrascht wurden.

Kurz danach trafen auch schon die ersten Hilfskräfte der Feuerwehr ein, der Einsatzleiter gab Alarmstufe 3 aus!

Daraufhin rückte der K Zug der Wiener Berufsrettung sowie Katastrophenhilfskräfte der Feuerwehr an, ebenso wie Polizei und Magistrat, dazu verschaffte sich auch ein Polizeihubschrauber einen Überblick der immer noch verworrenen Lage.

Das Haus Ecke Mariahilferstraße & Denglergasse war nahezu zur Hälfte eingestürzt und die Ursache dafür lange unklar. Man sprach von einer heftigen Explosion, doch die „eher geringen Schäden“ in der Umgebung sprachen zunächst dagegen, aber zersprungene Glasscheiben gegenüber dem Einsturzhaus sowie in der näheren Umgebung sprachen hingegen dafür.

Die Feuerwehr begann mit der Sicherung & Bergung, konnte dann 13 Leichtverletzte sowie 2 Schwerverletzte der Rettung übergeben, doch eine Person blieb vermisst!
Nach und nach wurde Schutt abgetragen und das Terrain gesichert, sodass auch ein Spürhund eingesetzt werden konnte, nebst einem Schallortungstrupp der Feuerwehr.

Der Hund schlug kurz vor 17:00 Uhr an und so konnte wenig später die vermisste 48 Jährige Frau nach 8 Stunden aus einem Holraum befreit werden. Sie erlitt nur leichte Verletzungen und war ansprechbar, wie uns der Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort berichtete!
Danach wurde ein Sprengstoffhund der Polizei zum Einsatz gebracht,
welcher dem Vernehmen nach auch anschlug, worauf trotz Gas- & Wasserabschaltung die weiteren Sicherungs-maßnahmen vorsichtiger von statten gingen.

Die Befürchtung, dass es eine Sprengstoffexplosion gehandelt haben könnte, welche im dritten Stock des Gründerzeithauses den Einsturz verursachte, wurde durch Jugendliche welche sich in unserem Beisein bei der Polizei meldeten noch bestärkt.
Sie hatten SMS von dem 19 Jährigen zu Tode gekommenen Burschen aus dem 3. Stock auf der äußeren Mariahilferstraße bekommen, in dem er seinen Suizid ankündigte!
Die für den Fall verantwortliche Brandschadengruppe des LKA Wien nahm die Hinweise sehr ernst ebenso wie die Feuerwehr. Doch der Verdacht von Sprengstoff konnte nicht erhärtet werden, sodass man letzten Endes doch von einer Gasexplosion ausging, so wie von vielen Leuten schon im Vorfelde kommuniziert wurde.

Zeugenaussagen bestätigten den Verdacht, da wohl auch teilweise etwas Gasgeruch im Hause wahrzunehmen war bevor es krachte, so ein Anrainer uns gegenüber.
Weitere Hinweise auf den Selbstmordversuch des 19 Jährigen erhärteten sich auch durch Postings in sozialen Netzwerken, auf die wir sowie auch die Polizei von Freunden & Bekannten des Verstorbenen hingewiesen wurden im laufe des frühen Abends.
Somit war klar, dass wohl ein Selbstmord die Ursache des verheerenden Hauseinsturzes war, der insgesamt 17 Verletzte und ein Todesopfer forderte!

Nach und nach zogen dann die Einsatzkräfte ab und Baukräne begannen das Gebäude zu sichern, hauptsächlich die Wand in der Denglergasse.
Währenddessen wurde auch mehr und mehr klar, welche Schäden in der Umgebung des Hauses durch die Druckwelle entstanden waren.

Zahlreiche Fenster- & Auslagenscheiben waren hauptsächlich gegenüber dem Objekt zu Bruch gegangen, ebenso wie zahlreiche Autoscheiben.
Außerdem wurden zwei Autos verschüttet und nachdem sie geborgen waren (gegen 19:30 Uhr) nur noch Schrottreif.

Besonders schwer beschädigt wurden die Verglasungen und damit auch die Räumlichkeiten des neben dem eingestürzten Haus befindlichen Automobilclubs! Die Räumlichkeiten mussten von der Feuerwehr mit Holzplatten abgesichert werden.
Ähnlich sah es bei anderen Geschäften im Nahbereich aus, welche ebenso von der Feuerwehr sowie Glasereien gesichert wurden, während die Geschäftsleute ihre Wertsachen und Kassen sicherten.

Indes wurden es trotz fortgeschrittener Stunde immer mehr Schaulustige, sodass auch die Polizei zeitweise alle Hände voll zu tun hatte um die Gefahrenstelle abzusichern und vor unbefugten betreten zu schützen.
Dazu kamen auch langsam Bewohner der umliegenden Häuser geschockt Nachhause und wurden von Polizei sowie Magistrat in Empfang genommen - begleitet und wenn nötig auch Notfallseelsorgerisch versorgt!
Wie wenn das Entsetzen in der Umgebung nicht ausreichen würde, erschien dann auch noch ein selbsternannter „Energetiker“ und stellte sein „Messgerät“ auf die Straße an den Sperren.
Er behauptete dann allen ernstes, dass noch Verschüttete im Haus sein müssen, „weil deren Energie durch sein Messgerät aufgenommen wurde“!?
Als man den Mann darauf hinwies, dass alle Personen aus dem Haus seien und auch niemand vermisst wurde, bestritt er dieses und das großteils recht rüde bis ausfallend!

Die Polizei sprach an allen Sperren einen Platzverweis aus, als er auch die Polizisten beschimpfte und „Idioten“ nannte.
Nur knapp entging er der Festnahmen und auch das nur auf Grund des Personalmangels vor Ort sowie der Geduld der Polizeibeamten! Doch dem vernehmen nach hatte er sich dann doch zumindest eine Anzeige eingehandelt, die ihm wohl teuer zu stehen kommen wird. Das solche psychotischen Leute auch noch „Angst“ verbreiten und so zusätzlich Opfer & Anrainer verunsichern ist unverantwortlich, da fragt man sich was solche „Spinner“ dazu veranlasst …..

Derweilen wurden den Bewohnern des zerstörten Hauses von der Stadt Wien Notquartiere zur Verfügung gestellt. Das Haus ist wohl nach zwei Weltkriegen und weiteren mehr als 60 Jahren (insgesamt also über 100 Jahren) abbruchreif, sodass sich die ehemaligen Bewohner wohl mit Hilfe der Gemeinde Wien eine neue Bleibe suchen müssen.

Die Abbrucharbeiten gehen indes weiter und werden nebst der Sicherung von Eigentum der Bewohner noch Wochen dauern.
Die Polizei kann aber den Fall abschließen, denn der Suizid des 19 Jährigen Mannes aus dem Haus scheint gesichert, nach allen Aussagen und Indizien, so die Pressesprecherin der Polizei vor Ort!

Musste der Lebensmüde so viele Leute mit ins Elend reißen? Das werden sich wohl viele fragen und insbesondere die ehemaligen Hausbewohner!
Konnte der Mann sich nicht in einem Wald oder in einem unbewohnten Haus das Leben nehmen? Diese Frage wurde immer wieder von Passanten im laufe des Sonntagvormittages gestellt.
Die äußere Mariahilferstraße bleibt voraussichtlich bis Montagmorgen zur Räumung und Sicherung des Abbruchhauses gesperrt.

Auch die Straßenbahnlinien 52 / 58 sowie die Buslinie 12a können daher in diesem Bereich nicht fahren.
Fahrleitungen müssen erneuert werden, Straßenbeleuchtungen teilweise ebenso, sodass Platz zum Arbeiten benötigt wird!

Dieser tragische Fall, in dem es wohl um Liebeskummer ging, wie aus den Postings hervor ging ist bereits der zweite Fall innerhalb kurzer Zeit in dem verzweifelte Menschen Wahnsinnstaten begingen!?

Vor mehr als einer Woche hat ein „Mietnomade“ und Alkoholiker seine Wohnung in der Innenstadt angezündet und verschuldete so auch ein Todesopfer!
Die mit Benzin getränkte Wohnung brannte vollständig aus. Andere Wohnungen wurden durch die Hitze sowie dem Löschwasser schwerst beschädigt.
Eine Wand stürzte bei der Benzinexplosion ein und begrub eine 23 Jährige Studentin unter sich!
Zwei Tage später wurde der gesuchte Mann vollständig betrunken in Wien Landstraße aufgegriffen und am Krankenbett in Haft genommen.

Zurückbleiben unschuldige nunmehr auch verzweifelte Menschen die womöglich all ihr Hab & Gut verloren haben, aber auf jeden Fall viel Ideelles.

E. Weber
www.oesterreichmagazin.at

Wo: Einsturzhaus, Denglerg., 1150 Wien auf Karte anzeigen
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