Ikea am Westbahnhof: Noch ist nichts fix

Ob der City-Ikea am Westbahnhof aufsperrt, entscheidet sich in der ersten Hälfte des nächsten Jahres.
  • Ob der City-Ikea am Westbahnhof aufsperrt, entscheidet sich in der ersten Hälfte des nächsten Jahres.
  • Foto: Lieselotte Fleck
  • hochgeladen von Andrea Hörtenhuber

RUDOLFSHEIM-FÜNFHAUS. Vor einem Jahr hat Ikea den Zuschlag für den Kauf des sogenannten "Blauen Hauses" am Westbahnhof erhalten. Shopaholics könnten sich jedoch zu früh gefreut haben: Ob der Ikea tatsächlich dort eröffnet, ist zum aktuellen Zeitpunkt nämlich noch offen.

Seit dem Kauf-Zeitpunkt ist das Projekt.Team intensiv am Arbeiten. "Noch ist die definitive Entscheidung für das Projekt aber nicht gefallen", heißt es von Ikea.

Lager? Fehlanzeige!

Besucher, die ausschließlich mit U- oder Straßenbahn, zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen, viel Grün und Erholungsräume – so könnte der City-Ikea am Westbahnhof einmal aussehen. Ideen dafür gibt es bereits. "Nun müssen sie vertiefend geprüft werden, bevor wir – voraussichtlich noch in der ersten Hälfte 2018 – eine definitive Entscheidung treffen", so Property Manager Rodolphe de Campos.

Entstehen soll ein innovatives Einrichtungshaus: Musterzimmer und -wohnungen mit Ideen für alle Wohnbereiche, das gesamte Sortiment zum Anschauen, Anfassen und Ausprobieren, die Markthalle mit all ihren Produktbereichen und natürlich Schwedenshop, Bistro und Restaurant.

Mitnehmen soll man aber nur Produkte können, die mit der U-Bahn oder dem Fahrrad problemlos zu transportieren sind. Der Plan sieht derweil – und das ist einzigartig – kein Lager vor. Stattdessen plant Ikea im 21. Bezirk ein großes Logistikzentrum, von dem aus alle Kundenlieferungen im Wiener Raum erfolgen werden.

"Wir haben für unsere Pläne nicht nur unsere eigenen Architekten und Bauingenieure eingesetzt, sondern auch ein gutes Dutzend Architekturbüros eingeladen, Ideen zu skizzieren", so de Campos. "Eines dieser Projekte hat uns so gut gefallen, dass wie jetzt damit vertieft weiterarbeiten." Diese Projektidee ist nun die Basis für eine vertiefende Standortprüfung: "Dabei geht es um technische und wirtschaftliche Machbarkeit. Die entsprechenden Schritte haben wir bereits eingeleitet."

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