Initiative RH5H Mitgestalten
Klimaschutz und Zusammenhalt im 15. Bezirk

Mit der Plattform "RH5H mitgestalten" möchte Artjom Grigorjan Rudolfsheim-Fünfhaus besser machen.
  • Mit der Plattform "RH5H mitgestalten" möchte Artjom Grigorjan Rudolfsheim-Fünfhaus besser machen.
  • hochgeladen von Elisabeth Schwenter

Rudolfsheim und Fünfhaus verbinden und damit das Klima verbessern: Davon träumt Artjom Grigorjan.

RUDOLFSHEIM. Manchen schießen die Ideen dazu, wie sie ihr Umfeld verbessern und ihre Nachbarschaft schöner gestalten könnten, nur so durch den Kopf. Aber nur die wenigsten von ihnen wagen den entscheidenden Schritt und machen sich auch an die Umsetzung ihrer Ideen. Artjom Grigorjan ist einer von ihnen. Er lebt in Rudolfsheim und hat die Initiative "RH5H mitgestalten" ins Leben gerufen.

"Die offiziellen Wege der Grätzelgestaltung sind teilweise langwierig. Gute Ideen bleiben auf der Strecke, weil sich niemand ihrer annimmt", so Grigorjan. "Gemeinsam schafft man mehr als alleine. Deswegen gestalten wir unseren Lebensraum gemeinsam." Angefangen hat sein Engagement mit dem Rudolfsheimer Klimaschutzpreis KLIP. Damals hatte Grigorjan zum ersten Mal den Eindruck, dass da noch mehr möglich wäre. Also hat er seine Ideen aufgeschrieben.

Schmelzbrücke mit Solaranlagen?

Auf der Schmelzbrücke und dem Rustensteg möchte Grigorjan etwa Fotovoltaik-Module installieren. Die Brücken sollen damit überdacht werden und dann Strom für die Umgebung liefern. Das Feedback zu seiner Idee ist unterschiedlich. "Manche sagen: ‚Das wird lange dauern!" Sie erzählen mir gleich, wie schwierig das alles wird. Aber dann denke ich mir: ‚Ja, aber ein Haus zu bauen, dauert auch seine Zeit. Das kann keine Ausrede sein.'"

Rudolfsheim und Fünfhaus: Was zusammengehört verbinden

Eine andere Idee soll die beiden Bezirksteile Rudolfsheim und Fünfhaus einander näherbringen. "Um die Trennung aufzuheben, könnte einerseits der Rustensteg saniert und barrierefrei gestaltet werden. Andererseits könnte zwischen den Grätzeln eine dritte Verbindung, der Rudolfssteg, gebaut werden." Der Rudolfssteg soll als Verlängerung der Wurmsergasse eine barrierefreie Verbindung sein, die auch zum Verweilen einlädt. Alle Fußgänger und Fahrräder sollen die Gleise leicht überqueren können. "Bänke und offene Beete, semitransparente Fotovoltaik-Module und eine teilweise Begrünung könnten an heißen Tagen Schatten spenden und Infotafeln mit News aus dem Bezirk mit Strom versorgen", schwärmt Grigorjan von seinem Traum.

Wer interessiert ist, kann beim Projekt "RH5H mitgestalten" mitmachen. Alle Infos dazu findet man auf der Homepage www.rh5h.jimdofree.com und auf Facebook unter www.facebook.com/rh5hmitgestalten. Bei jedem Projekt werden die Entscheidungen demokratisch getroffen und die Umsetzung wird gemeinsam geplant.

Autor:

Elisabeth Schwenter aus Penzing

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