Sommergespräch mit Gerhard Zatlokal: "Ikea macht uns Kopfzerbrechen"

Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal (SPÖ) im Eduard über abgeschlossene und kommende Projekt im 15. Bezirk.
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RUDOLFSHEIM-FÜNFHAUS. Bunte Wohnstraßen, Bauprojekte und Ikea: Die bz hat Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal (SPÖ) zum Sommergespräch gebeten.

Was hat sich den Sommer über im 15. Bezirk getan?
GERHARD ZATLOKAL: Sehr viel. Wir hatten die Umleitung wegen des Gleisbaus am Gürtel und in der Märzstraße. Im Vorfeld haben viele gemeint, dass das nicht funktionieren würde. In Wirklichkeit war der Verkehr überschaubar. Die Umbauten in der Kauergasse und am Schwendermarkt sind abgeschlossen.

Und der Forschneritschpark?
Der ist im Plan. Der Park soll im September eröffnet werden. Beim Wieningerpark haben wir mit der Befragung begonnen.

Welche Projekte erwarten die Rudolfsheimer im Herbst?
Wir werden endlich den Fußweg über die Linke Wienzeile Höhe Ullmannstraße bekommen. Es gibt die Zusage, dass die Arbeiten noch heuer gemacht werden. Und auch die Verkehrsberuhigung in der Goldschlagstraße werden wir heuer noch machen. Der Umbau der Pelzgasse zu einer Fußgängerzone kommt dann 2019. Außerdem bauen wir – ebenfalls nächstes Jahr – eine WC-Anlage im Märzpark.

Thema Wohnstraße: Hier gibt es die Idee einer neuen grafischen Gestaltung ...
Die Staglgasse beim Amtshaus bekommt eine blaue Fahrbahn mit Kreisen, wodurch die Kinder einerseits dazu animiert werden, zu spielen, und andererseits die Autofahrer wissen, dass man nur in Schrittgeschwindigkeit zufahren kann. Derzeit ist die MA 46 noch dabei, gemeinsam mit der Designerin abzuklären, was geht. Wir werden uns dann ansehen, wie das funktioniert. Das soll auch noch im September erledigt werden.

Wie steht es um den Ikea am Westbahnhof?
Der wird uns noch ein bisschen Kopfzerbrechen machen. Wenn ich darüber nachdenke, wie viel Schutt das Blaue Haus beim Abriss ergeben wird, dann wird das für die Anrainer eine starke Beeinträchtigung werden. Außerdem muss man sich gut anschauen, wo die Lkw zu- und abfahren. Wir müssen auch darüber nachdenken, wie wir die Parkplätze schützen.

Stichwort Anrainerparken?
Genau. Wir haben mit der Vizebürgermeisterin ein Pilotprojekt ausgehandelt – und zwar so, dass untertags ganz normal die Kurzparkzone gilt und in den Nachtstunden für die Anrainer reserviert ist. Das werden wir wahrscheinlich in jenem Bereich probieren, wo wir jetzt die Verkehrsberuhigung machen. Nach sechs Monaten wird dann evaluiert. Die Voruntersuchungen laufen derzeit.

Hitze in der Stadt: Was wird im 15. Bezirk dagegen gemacht?
Ich bin ja ein Freund von Brunnen. Ich hätte zum Beispiel am Vorplatz Gasgasse gerne einen sprudelnden Brunnen gehabt. Fix ist, dass dort ein Trinkbrunnen hinkommt. Ich glaube, man muss wirklich damit beginnen, die Fassaden zu begrünen. Beim Amtshaus ist das aber schwierig, weil ich vom Denkmalamt keine Zustimmung dafür bekomme.

Wie sieht ein schöner Sommertag im 15. Bezirk aus?
Im oberen Bereich fällt mir die Schmelz ein. Für Kinder gibt es dort einen Spielplatz. Im unteren Bereich des Bezirks hat man den Auer-Welsbach-Park. Dort gibt es Bäume und man spürt gleich, dass die Luft eine andere ist. Wenn einem heiß ist, sollte man ins Stadthallenbad gehen. Und wir haben viele schöne Schanigärten.

Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal (SPÖ) im Eduard über abgeschlossene und kommende Projekt im 15. Bezirk.
bz-Redakteurin Anja Gaugl im Gespräch mit Rudolfsheims Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal.
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