Vom Fußballplatz ins Büro der Bezirksvorstehung Rudolfsheim

Sebastian Kulak ist schon im dritten Lehrjahr. Derzeit arbeitet er im Büro der Rudolfsheimer Bezirksvorstehung.
  • Sebastian Kulak ist schon im dritten Lehrjahr. Derzeit arbeitet er im Büro der Rudolfsheimer Bezirksvorstehung.
  • hochgeladen von Anja Gaugl

Auf dem Weg zum Bürokaufmann: Die bz hat mit dem Lehrling der Bezirksvorstehung geplaudert.

RUDOLFSHEIM. Wer in letzter Zeit das Büro des Bezirksvorstehers besucht hat, kennt ihn vielleicht: Sebastian Kulak ist Lehrling bei der Bezirksvorstehung Rudolfsheim-Fünfhaus.

Der 18-Jährige befindet sich im dritten Lehrjahr der Ausbildung zum Bürokaufmann, die er bei der Stadt macht – eine Entscheidung und auch eine Chance, über die Kulak glücklich ist. Immerhin: Um bei der Stadt Wien lernen zu können, muss man ein Aufnahmeverfahren inklusive einem Aufnahmetest und einem persönlichen Gespräch absolvieren.

Abwechslung im Beruf

"Wir wechseln zwischen den verschiedenen Dienststellen. Man lernt also immer wieder etwas Neues kennen", zeigt sich Kulak begeistert. Im zweiten Lehrjahr war er zum Beispiel im Magistratischen Bezirksamt für Währing und Döbling.  Auch im 15. Bezirk gefällt ihm die abwechslungsreiche Arbeit. Er unterstützt zum Beispiel das Büro bei den vielen Schreiben und Anliegen, die hier täglich eintreffen. "Es ist niemals dasselbe", so Kulak. Mithilfe bei der Organisation von Geburtstagen und Ehrungen gehören ebenso dazu wie die Vorbereitung von Terminen für Bezirkschef Gerhard Zatlokal. Kulaks Arbeitstag beginnt um 7.30 Uhr. Um 15.30 Uhr ist er dann fertig.

Zweimal die Woche geht es ab in die Berufsschule in der Embelgasse. "Ich habe ganz gute Noten. Man muss besonders in der Buchhaltung immer mitlernen, sonst verliert man den Anschluss", so der Lehrling. Auch wie man genormte Briefe, Angebote und Kaufverträge schreibt, steht auf dem Stundenplan. Nächstes Jahr steht die Lehrabschlussprüfung an, für die die Vorbereitungen schon laufen.

Zuerst Fußball und HAK

So zielstrebig wie heute war Kulak nicht immer. Nach eineinhalb Jahren Handelsakademie hat er sie abgebrochen und sich bei der Stadt beworben. Ein Grund dafür: Der heute 18-Jährige kickte damals bei der Admira Technopool. Lernen und das Training waren nur schwer unter einen Hut zu bekommen. Seine Fußballschuhe hat er mittlerweile an den Nagel gehängt, um sich auf seine Lehre zu konzentrieren. "Jetzt trainiere ich im Fitnessstudio. Wenn ich lernen muss, gehe ich einfach nicht dorthin", so Kulak.

Der Zwischenstopp in der HAK hat sich für den Lehrling jedoch ausgezahlt. In Buchhaltung hatte er deshalb gegenüber seinen Schulkollegen einen Startvorteil.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen