Märzstraße
Zwischen Shishas und Bier

Die besten Ćevapčići mit Sauerrahm gibt’s im "Galaxie".
  • Die besten Ćevapčići mit Sauerrahm gibt’s im "Galaxie".
  • Foto: Foto: Schwenter
  • hochgeladen von Michael J. Payer

In der Märzstraße gibt es eine bunte Vielfalt an Lokalen. In einigen entdeckt man besondere Spezialitäten.

RUDOLFSHEIM-FÜNFHAUS. Rudi, Rudolfscrime oder RH5H: Der 15. Bezirk ist anders. Bestes Beispiel dafür: die Märzstraße. Hier gibt es für jeden etwas, vom nachhaltigen, feministischen Tschocherl bis zur Disco mit rotem Teppich und "geschlossener Gesellschaft". Ein Freitagabend.

Ein paar Meter vom Kardinal-Rauscher-Platz, der die Märzstraße teilt, entfernt befindet sich das "Exil". Dass man hier nicht im feinen Zwirn vor der Tür stehen muss, um Einlass zu bekommen, ist klar. Doch das "Exil" ist mehr als ein Beisl. "Wir sind ein nachhaltiges Lokal. Alle unsere Produkte kommen aus maximal 200 Kilometern Entfernung", erklärt Chefin Clarissa. Coca-Cola oder Red Bull gibt es hier nicht. Der Wein kommt von Bauern aus der Umgebung und die Shots, etwa Mexikaner oder Ingwer-Wodka, werden selbst gemacht. Außerdem sind alle Kellner des Lokals angestellt und werden über den kollektivvertraglichen Gehältern der Gastronomie bezahlt. Auch das sei Nachhaltigkeit, so die Chefin.

Bier und Shisha

Etwas weiter stadteinwärts findet man ein ähnliches Lokal, das "Brauhund". Das Beisl führt ein großes Biersortiment und in wenigen Wochen wird ein zweiter Standort in der Schweglerstraße eröffnen. Dort soll es auch einen großen Schanigarten geben.

Einmal über die Straße, steht man vor dem "Coco". Hier gibt’s auch Bier, aber das wird kaum bestellt. Auf den Tischen des gut besuchten Lokals stehen hauptsächlich Red Bull und Cola. Im ganzen Lokal riecht es süßlich und weißer Nebel steht in der Luft. Die Gäste, großteils junge Menschen, kommen hierher, um Shisha zu rauchen. Und angeblich, so Sylvia, gibt es hier die beste Shisha weit und breit. Danach werden sie vielleicht noch ins "Cream" gehen, erzählen zwei junge Frauen. Das "Cream" ist so etwas wie das große Mysterium der Märzstraße. Warum, wann und wer eingelassen wird, das entscheidet sich erst an der Tür. In den meisten Fällen heißt es jedoch: "Geschlossene Gesellschaft", während vor der Tür die teuren Limousinen parken.

Gleich daneben steht man vor dem Eingang des Gasthauses "Galaxie". Direkt beim Eingang offenbart sich eine riesige Fleischtheke. Die Spezialität des Hauses sind die Ćevapčići mit Sauerrahm. David Alaba kommt angeblich auch hierher, um sich die Ćevapčići schmecken zu lassen. Und mit Sicherheit darf er auch ins "Cream".

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