Bezirksvertretung Rudolfsheim
Neun Parteien für die kommenden fünf Jahre angelobt

50 Mandatare aus neun Fraktionen wurden im Bezirksparlament Rudolfsheim-Fünfhaus angelobt.
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  • Foto: BV 15
  • hochgeladen von Elisabeth Schwenter

Das Bezirksparlament von Rudolfsheim-Fünfhaus ist angelobt. Einen Einblick in die Themen der neun Parteien gab es bei der ersten Sitzung.

RUDOLFSHEIM-FÜNFHAUS. Vergangene Woche wurde das neue Bezirksparlament von Rudolfsheim-Fünfhaus angelobt. Gerhard Zatlokal (SPÖ) wurde erneut zum Bezirksvorsteher gewählt, als sein neuer zweiter Stellvertreter wurde Haroun Moalla (Grüne) bestimmt. Vorsitzende der Bezirksvertretung bleibt Merja Biedermann (SPÖ).

Die Reden der Mandatare haben gezeigt, welche Themen für die jeweiligen Fraktionen in den kommenden fünf Jahren wichtig sein werden. Begonnen hat die kleinste Fraktion, die Bierpartei. Für sie sitzt nun Maximilian Hammel in der Rudolfsheimer Bezirksvertretung. Er richtete ein "Prost!" an seine neuen Kollegen und freut sich auf die Zusammenarbeit "über Parteigrenzen hinweg", wie er betonte.

Einblick in Themen der Parteien

Katharina Kovacevic ist für das Team HC Strache in die Bezirksvertretung eingezogen. Soziale Gerechtigkeit, der Schutz der Heimat sowie der Freiheit und der Selbstbestimmung sind ihre Themen. Kenan Akbudak von SÖZ betonte, dass der 15. Bezirk den größten Anteil an Nicht-Wahlberechtigten habe. Sein Ziel sei es, diesen Menschen ein Heimatgefühl in Rudolfsheim zu geben. Die neue Mandatarin von Neos, Sarah Sophie Burket, legt ihr Augenmerk auf die Themen Bildung und Jugend. Didi Zach, Katerina Anastasiou und Roja Ratzinger von Links wollen Missstände aufzeigen und überwinden. "Wer in Rudolfsheim lebt, hat im Schnitt nicht nur ein niedrigeres Einkommen, sondern auch weniger Wohnfläche und lebt acht Jahre kürzer als Bewohner der Inneren Stadt", so Ratzinger.

Martin Hobek von der FPÖ ist eine konstruktive Zusammenarbeit wichtig, um die Wirtschaftskrise gemeinsam zu meistern. Peter Estfeller von der ÖVP sieht die Zugewinne seiner Partei als eine Bestätigung für den bisherigen Weg. Die neue Fraktion spiegle den Bezirk wider. Menschen unterschiedlicher Herkunft sowie unterschiedlichen Geschlechts, Alters und Berufs seien darin vertreten. Cathy Schneider von den Grünen betonte die Klimakrise als die größte Herausforderung. Es brauche "konsequentes Handeln, neue Prioritäten, mehr Grün vor jeder Haustür und eine solidarische Politik". Verena Schweiger, die neue Klubchefin der SPÖ, sieht ihre Aufgabe darin, verlässliche Politik für alle Rudolfsheimer zu machen. Denn der Bezirk sei "vielfältig, bunt und dynamisch".

Manchmal ein bisschen lauter sein

Bezirkschef Zatlokal betonte, dass er manchmal etwas lauter sei als andere, weil er dafür Sorge tragen wolle, dass der Bezirk gehört werde. Der 15. Bezirk sei in vielen Punkten ein Vorreiter für andere Bezirke oder die Stadt. Als Beispiele dafür nannte er den Livestream der Bezirksvertretungssitzungen, das Ende der Straßenprostitution, die Schulsozialarbeit, die gemeinsame Schule der 6- bis 14-Jährigen und die Schwammstadt. Außerdem forderte er von der Stadt Unterstützung in der Frage des Grünraums auf der Schmelz und am Westbahnareal. Man müsse bei der Arbeit im Bezirk an die kommenden Generationen und die nächsten 10, 15, 20 Jahre denken.

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