Gerhard Zatlokal im Interview
Schulen, Parks und die Flaniermeile

Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal (SPÖ) hat mit der bz über die vielen Projekte für das Jahr 2019 gesprochen.
  • Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal (SPÖ) hat mit der bz über die vielen Projekte für das Jahr 2019 gesprochen.
  • Foto: Helmut Jakich
  • hochgeladen von Elisabeth Schwenter

Vorschau auf 2019: Rudolfsheim-Fünfhaus investiert in Kinder und den öffentlichen Raum.

Was ist 2019 geplant?
GERHARD ZATLOKAL: Unter anderem die Verkehrsberuhigung im Bereich Tannengasse, da sind Ende 2018 Bauarbeiten der Wiener Linien in der Märzstraße dazwischengekommen. Dadurch mussten wir auf das Frühjahr 2019 verschieben.

Stehen auch wieder Bauarbeiten in Schulen an?
Zwei Schulen bekommen Nachmittagsbetreuung, die Schweglerstraße und die Volksschule in der Selzergasse. Diese wird zur offenen Volksschule. Dafür müssen Küchen eingebaut werden und die Kinder brauchen Platz zum Essen. In der Schweglerstraße haben wir den Vorteil, dass wir dort eine Volksschule, eine Neue Mittelschule und sogar ein Polytechnikum haben. Fertig wird alles zum Schulbeginn im Herbst.

Ist die Gasgasse fertig?
Wir werden noch den Vorplatz der Schule gestalten, hier soll ein Brunnen kommen. Es gibt auch einen beschlossenen Antrag für eine Fassadenbegrünung, aber noch keine Antwort von den zuständigen Stellen.

Und kleinere Projekte?
Wir werden in der Schule Zinckgasse einen Müllraum bauen, im Lichthof. Damit verschwinden die ganzen Behälter aus dem Hof, und der kann dann besser genutzt werden. Hier gibt es auch eine Ganztagsbetreuung. Das wird im Laufe des nächsten Jahres gemacht.

Thema Flaniermeile...
Nächstes Jahr wollen wir die Pelzgasse erledigen, die ist ja Teil der Flaniermeile und dieser Bereich des Projekts läuft schon mehrere Jahre. Die Umbauarbeiten für die Flaniermeile kosten 1,2 Millionen, wir hoffen auf eine EU-Förderung von 600.000 Euro.

Und was wird gemacht?
Die Pelzgasse würde komplett neu gestaltet werden. Die Route der Flaniermeile geht über die Goldstraße und dann rauf zur Zinckgasse. Dort werden wir schauen, dass wir Begrünung reinbekommen. Weiter geht es über die Märzstraße, wo wir eine Ampel haben und dann zwischen der Berufsschule und dem Lutz vorbei. Dort werden wir mit dem Lutz reden, ob er vielleicht die Fassade begrünen könnte.

Wie geht's dann weiter?
Dann sind wir eigentlich eh schon bei der Stadthalle und dem Märzpark. Dort ist noch immer unsere Überlegung, dass wir in dem Bereich eine WC-Anlage bauen.

Das WC im Märzpark ist fix?
Wenn ich schon eine Flaniermeile machen möchte, wäre es nicht schlecht hier eine Toilette zu haben. Der Park selbst ist auch ein Grund, der ist relativ gut genutzt und die Menschen wünschen sich das WC. Und natürlich spricht auch die Stadthalle dafür. Die Frage der Betreuung ist aber noch zu klären, zuerst ist einmal die Errichtung wichtig.

Wie steht es um das Pilotprojekt fürs Anrainerparken?
Das Magistrat für Verkehrsorganisation muss noch immer Zählungen machen, hier haben wir gerade nachgehakt. Wir haben die Geldmittel bereits freigegeben. Wenn das gemacht wird, sind sechs Monate Versuchszeit, dann wird wahrscheinlich ein halbes Jahr evaluiert.

Stehen weitere Projekte im öffentlichen Raum an?
Der Braunhirschenpark wird dem Dreihauspark angeschlossen. In der Braunhirschengasse müssen wir auf Längsparken umstellen. Und im Park selbst kommt unter anderem eine neue Beleuchtung. Und am Wieningerplatz haben wir mit der Bürgerbeteiligung bereits begonnen, dieses Projekt läuft natürlich weiter.

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