07.01.2018, 17:35 Uhr

Die Malteserkirche

Die Malteserkirche (eigentlich: Kirche des heiligen Johannes des Täufers, gelegentlich auch Johanniterkirche) ist eine dem heiligen Johannes dem Täufer geweihte gotische römisch-katholische Kirche des Malteserordens in der Kärntner Straße im 1. Wiener Gemeindebezirk.
Nach der Wiener Feuersbrunst von 1258, die weite Teile der mittelalterlichen Stadt zerstörte, baute der Orden um 1265 eine dem Hl. Johannes dem Täufer geweihte Kapelle. 
1446 wurde dann der heutige Kirchenbau errichtet. Im 17. Jahrhundert war die Kirche mehrfach Predigtstätte von Abraham a Santa Clara. Im Barock wurde die Kirche dem Zeitgeschmack entsprechend umgebaut, erhielt während der Renovierung von 1806 bis 1808 eine Empire-Fassade mit korinthischen Pilastern, Tympanon, Attika und einem kleinen, seit ca. 2007 wieder glockentragenden Turm. Oberhalb des Haupteinganges befindet sich die Bauinschrift: „Aedes vetustate squalens / sacra Joanni Baptistae / ordinis hierosoly mitanae coelesti patrono / erecta et ornata Anno MDCCCVIII“.
1857 wurde die Kirche teilweise mit Buntglasfenstern ausgestattet.
Das Gemälde des Hochaltars wurde 1730 von Johann Georg Schmidt gemalt und stellt die Taufe Jesu durch Johannes den Täufer dar. Kunst- und ordensgeschichtlich sind ferner interessant: der gotische Schlussstein im Kreuzgewölbe (ein Löwe, der seine Jungen anbrüllt, sinnbildlich für Jesus, der seine Gemeinde erweckt), das klassizistische Denkmalrelief für den Großmeister Jean 'Parisot’ de La Valette, die zwei Holzstatuen der Apostel Peter (mit Schlüssel) und Paul (mit Schwert; beide aus der Empirezeit), die barocke Kopie des Marienikone „Unsere Liebe Frau von Philermos“ (über dem Tabernakel), die zwei Holzstatuen der Heiligen Antonius und Thaddäus (jeweils rechts bzw. links unter der Orgelempore), die empiristische Kanzel, über 40 Wappenschilder einzelner Ordensmitglieder. Das Innere der Kirche ist schlicht und schnörkellos.
Um 1750 erhielt die Kirche von einem unbekannten Orgelbaumeister eine einmanualige Brüstungsorgel mit acht Registern im Haupt- und Pedalwerk (I/P/8). Die Orgel wurde 1950 von der Orgelbaufirma Pirchner aus Steinach am Brenner in Tirol, Österreich, unter Verwendung historischen Gehäuse- und Pfeifenmateriales neu gebaut.
(Quelle: wikipedia)
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Kurt Dvoran aus Schwechat | 07.01.2018 | 17:45   Melden
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Heinrich Moser aus Ottakring | 07.01.2018 | 17:48   Melden
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Friederike Kerschbaum aus Neusiedl am See | 07.01.2018 | 18:01   Melden
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Richard Cieslar aus Rudolfsheim-Fünfhaus | 07.01.2018 | 18:25   Melden
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eva krawanja aus Bruck an der Mur | 07.01.2018 | 20:24   Melden
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Richard Cieslar aus Rudolfsheim-Fünfhaus | 07.01.2018 | 20:58   Melden
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