11.12.2017, 09:35 Uhr

Endlich: Die Wasserwelt in Rudolfsheim-Fünfhaus ist fertig

Fitness mit Kirchenblick: Die neuen Geräte am neuen Kardinal Rauscher Platz werden von Markus Mondre (GB*) gleich einmal ausprobiert

Eineinhalb Jahre hat der Umbau des Grätzels zwischen Meiselmarkt und Kardinal-Rauscher-Platz gedauert.

RUDOLFSHEIM-FÜNFHAUS. Rudolfsheimer reden mit: 800 Anrainer wurden bereits im Sommer 2013 nach ihren Ideen für den Umbau der Wasserwelt befragt. Und was lange währt, wird endlich gut: Nach einem Ideenwettbewerb samt Zuschlag für das Landschaftsplanungsbüro "3:0" vor zwei Jahren ist die Umgestaltung nun fertig.
"Gewünscht wurde eine höhere Aufenthaltsqualität für Menschen jeden Alters, mehr Sitzplätze, mehr Grün, Spiel- und Sportgeräte, viel Wasser, aber auch Ruhezonen", so Markus Mondre von der Gebietsbetreuung, die neben dem Bezirk und der Stadt federführend bei dem Projekt war.

Was an Ideen machbar – und sinnvoll – war, wurde nun um zwei Mio. Euro umgesetzt. "Ein wichtiges Anliegen war auch die Sicherheit der Schulkinder. Diese mussten vor dem Umbau die Eduard-Sueß-Gasse überqueren, um von der Volksschule Johnstraße in den Hort zu gelangen." Statt dem vormals gefährlichen Wendebereich für Autos ist hier jetzt ein Fußgängerbereich mit viel Grün und Sitzmöglichkeiten.

Mehr Grün und neue Möbel

Danach wurde vom Leopold-Mistinger-Platz bis zum Kardinal-Rauscher-Platz weitergearbeitet. Mehr Grün und neue Sitzmöbel geben dem Leopold-Mistinger-Platz ein freundlicheres Aussehen. Die beiden Brunnen wurden demontiert, dafür gibt es jetzt einen Wasserlauf und einen Sprühbrunnen mit Strahldüsen, die im Sommer unterschiedlich hoch strahlen – für Kinder ein Riesenspaß.

"Leider mussten wir einige Bäume austauschen, weil sie nicht angewachsen sind. Die neuen Bäume müssen noch wachsen, ehe sie richtig Schatten spenden können. Da muss man etwas Geduld haben", erklärt Mondre. Das gelte natürlich für alle 27 neuen Bäume.

Ein echtes Highlight ist der letzte Abschnitt des Umbaus: der Kardinal-Rauscher-Platz. Noch ist das Wasserbecken unter dem Nakajima-Brunnen, in dem sich im Sommer die Kirche spiegeln wird, von einem Bauzaun geschützt, der bald entfernt werden soll. "Das flache, rutschfeste Becken ist dann auch begehbar", so Mondre. Noch nicht montiert wurden die Fontänenhüpfer für Kinder. Diese kommen erst im Frühjahr: "Das sind Metallzylinder, aus denen Wasser sprüht und auf die man sich draufstellen kann."

Bereits in Betrieb: ein Spielplatz und Outdoor-Sportgeräte für alle Altersstufen, darunter ein weicher Bodenbelag, der Stürze abfedert, und Sitzbänke mit Tischen. Dass auch ausreichend viele Mistkübel vorhanden sind und die Beleuchtung verbessert wurde, versteht sich von selbst. Der Lebensbaum-Brunnen ist als vertrauter Blickfang am Eingang zur Wasserwelt natürlich erhalten geblieben.
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