19.06.2017, 15:44 Uhr

Schmelz: Mehr Beete für alle Hobby-Gärtner?

Bezirkschef Gerhard Zatlokal (2.v.l.) mit der Initiative FRISCH. (Foto: bz)

Ob das gesamte Areal der Schmelz für die Öffentlichtkeit geöffnet wird, ist nach wie vor ungewiss. Nun soll zumindest ein zweiter Gemeinschaftsgarten entstehen.

RUDOLFSHEIM-FÜNFHAUS. 659 Gärten hat die Schmelz zu bieten – allerdings nur für Kleingärtner. Alle anderen müssen sich mit sechs Hochbeeten im "Schmelzgarten" zufriedengeben. Der 100 Quadratmeter große Gemeinschaftsgarten hat vergangenes Jahr eröffnet.

Ein kleiner Erfolg für die Initiative FRISCH (Freiraum Initiative Schmelz). Diese fordert seit 2013 die Öffnung der Grünflächen auf der Schmelz für die Allgemeinheit. Diesbezüglich gab es bisher jedoch nur wenige Erfolge zu vermelden: So stockt etwa der geplante S-USI-Park vor dem Haupteingang des Universitätssportzentrums. Ansetzen will die Initiative nun stattdessen wieder beim Garteln, nämlich bei der Forderung nach einem zweiten Gemeinschaftsgarten.

"Es besteht Interesse und Bedarf. Auch der Rudolfsheimer Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal hat uns – wie damals beim Schmelzgarten – wieder seine Unterstützung zugesagt", so Peter Leeb von FRISCH.

Politik als Unterstützer

Der nächste Schritt: eine gemeinsame Pressekonferenz des 15. Bezirks und von FRISCH am 5. Juli. "Wir hoffen, so mehr Aufmerksamkeit bei der Politik zu erwecken. Unser Ziel bleibt die Verbesserung des öffentlichen Raumes auf der Schmelz", so Peter Leeb.
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