Berchtesgadener Bergbauernmilch
Molkerei setzt auf Nachhaltigkeit

Viele Landwirte in Bayern legen Blühstreifen an, die nicht oder erst sehr spät gemäht werden.
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  • Viele Landwirte in Bayern legen Blühstreifen an, die nicht oder erst sehr spät gemäht werden.
  • Foto: Milchwerke BGL
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Berchtesgadener Bergbauernmilch gewinnt Deutschen Nachhaltigkeitspreis.

BAYERN (sm). Wer in der bayerischen Hauptstadt München bei Rischart einen Cappuccino to go bestellt, staunt nicht schlecht, wenn man am Becher liest, die Milch komme aus dem Berchtesgadener Land. Und auch McDonalds bietet die Milch in seinem Happy Meal an.

Molkerei Berchtesgadener Land verbietet Glyphosat

Die Molkerei Berchtesgadener Land hat letztes Jahr besonderes Aufsehen erregt, als sie als erste Molkerei ein Anwendungsverbot von Glyphosat für ihre Betriebe einführte. Das war nicht einfach, zahlte sich aber letztendlich aus. Nun gewann das mittelgroße Unternehmen den Deutschen Nachhaltigkeitspreis.

Ausgezeichnet mit dem Nachhaltigkeitspreis

„Ich bringe den Preis stellvertretend für unsere Landwirte und unsere Mitarbeiter mit Stolz ins Berchtesgadener Land“, zeigte sich Geschäftsführer Bernhard Pointner stolz bei der Preisverleihung und ergänzte: "Nachhaltiges Wirtschaften und ehrliche Qualität haben bei uns seit Jahrzehnten Tradition. An erster Stelle steht ein fairer Milchpreis für die aufwändige Milcherzeugung in der Bergregion unserer rund 1.700 Landwirte. Nur so können wir hochwertige heimische Milchprodukte anbieten, gleichzeitig Landschaftsschutz betreiben und Brauchtum erhalten."

Blühstreifen in der Landwirtschaft

Was die Erhaltung der Artenvielfalt auf den heimischen Wiesen betrifft, ist die Molkerei Berchtesgadener Land jahrelang Vorreiter. Die Landwirte legen z.B. Blühstreifen an und verwöhnen damit nicht nur Bienen, Hummeln und Schmetterlinge, sondern auch die Kühe, die dank des kräuterreichen Futters eine besonders gut schmeckende Milch von hoher Qualität produzieren.

Blühsamenmischungen aussäen 

Damit das Engagement nicht bei den Landwirten endet, versorgte die Molkerei letztes Jahr über 30.000 Privathaushalte mit Blühsamenmischungen. Nun wurde die Stückmenge auf 50.000 Stück erhöht.

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