Schlagerstar als Vorbild
VIDEO - Nik P. spendet Blutplasma im Kampf gegen Corona

Nik P. erkrankte im Frühjahr an Corona und spendet nun als Corona-Genesener sein Blutplasma mit Antikörper.
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  • Nik P. erkrankte im Frühjahr an Corona und spendet nun als Corona-Genesener sein Blutplasma mit Antikörper.
  • Foto: WILDBILD/BIOLIFE
  • hochgeladen von Sabrina Moriggl

Der nach Covid-19-Erkrankung genesene Schlagerstar Nik P. spendete sein Blutplasma mit den Antikörpern.

SALZBURG. Fieber, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen: So fing es an. „Wir wussten, es war nicht die Grippe, denn dagegen sind wir geimpft“, erklärt Schlagerstar Nik P., der wegen dieser Symptome die Nummer „1450“ anrief. Bei seiner Lebensgefährtin Karin wurde Covid-19 positiv nachgewiesen. Beide standen das Virus aus, doch die Unruhe blieb. Es war die Anfangszeit, als Bilder der Särge aus Italien im Fernsehen um die Welt gingen.

„Wenn du diese Bilder siehst und du hast das Virus in dir – das macht dir Angst“

, sagt Nik P. der nüchtern und gefasst über seine Ängste wegen der Erkrankung berichtet. „Ich hatte extreme Schluckschmerzen, die ich in dieser Form noch nicht kannte“, so der gebürtige Kärntner, der in Salzburg wohnt. Nach der Genesung wurde Nik P.
bewusst, das er helfen wollte. „Wir wussten, wie wichtig das Plasmaspenden ist, um anderen Menschen damit helfen zu können. Ich bin hier, um zu zeigen, wie wichtig es ist zu spenden.“

Blutplasma im Kampf gegen Covid-19

„Die vollständige Genesung und Bildung von Antikörpern sind wichtige Voraussetzungen für eine Blutplasma-Spende in unserem gemeinsamen Kampf gegen die Corona- Pandemie“, erklären
Birgit-Elisabeth Langen, Leiterin Plasmazentrum Klagenfurt, und ihre Kollegin Elisabeth Maier (Leiterin des Plasmazentrums Salzburg) bei der Spende des Schlagerstars. Das gespendete Blutplasma eines nachweislich von Corona genesenen Menschen wird unter anderem für eine Antikörpertherapie benötigt, wodurch der Körper und andere Medikamente eine bessere Chance haben, die erkrankte Person zu heilen. Maske tragen, Abstand halten „Man kennt noch so wenig vom Virus. Ich bin lieber vorsichtig und halte mich an die Regeln, wie Maske tragen“, so der Kärntner Nik P. „Da muss man zusammenhalten. Jugendliche und Ältere müssen an einem Strang ziehen, um hier durchzukommen.“

Welche Ängste Nik P. durchlitt und welche Leidenschaft er in der Corona-Zeit entdeckte, hier im Video:

Vom Erstspender zum Lebensretter

Blutplasma ist der flüssige Bestandteil des Blutes und kann nicht künstlich hergestellt werden. Man geht davon aus, dass im Menschen durchschnittlich fünf Liter Blut, davon drei Liter Plasma zirkulieren. Aus Blutplasma werden Medikamente hergestellt, die oft lebensrettend sind. So finden die Medikamente aus Blutplasma Anwendung bei Multipler Sklerose (MS) oder auch Hämophilie. Als Erstspender sollte man vorab anrufen – bereits am Telefon werden viele Fragen geklärt. Im Blutplasmazentrum füllt der Spender einen Gesundheitsfragebogen aus und durchläuft eine ärztliche Untersuchung, bevor er spenden darf.

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