Kunsthilfe Salzburg
#Kunst hilft mit Literatur – Slam-Poet Lukas Wagner

Der junge Slam-Poet Lukas Wagner verfasst einfühlsame Texte und stellt die Bedeutung der „Solidarität“ in unserer Gesellschaft in den Mittelpunkt.
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  • Der junge Slam-Poet Lukas Wagner verfasst einfühlsame Texte und stellt die Bedeutung der „Solidarität“ in unserer Gesellschaft in den Mittelpunkt.
  • Foto: Andreas Hechenberger Fotografie
  • hochgeladen von Daniela Jungwirth

Bereits in jungen Jahren hat sich auch Lukas Wagner mit einem außergewöhnlichen Talent beschäftigt. Der 1993 in Dornbirn, Vorarlberg geborene Wahl-Salzburger ist Meister der Schrift & Sprache, was sich gekonnt in seinen zahlreichen Arbeiten sehen lässt.

SALZBURG. Seine Gedichte sind Spiegel der Gesellschaft und setzen sich in kritischer Form mit unserer Gesellschaft und deren Entwicklung auseinander. Nach seiner Ausbildung als Medienfachmann für Mediendesign und seinem Zivildienst in Salzburg gründete er seine eigene Event-Agentur mit der er seit 2015 über 130 Veranstaltungen im deutschsprachigen Raum umgesetzt hatte. Für seine Erfolge Sprachkunst in Salzburg zu etablieren wurde er 2017 von der Stadt Salzburg mit dem hoch-dotierten Kulturförderpreis ausgezeichnet.

Zahlreiche Event-Formate

Unter seiner Leitung entstanden zahlreiche, künstlerische Event-Formate, wie die "Schattenschlacht" (Poesie hinter der Schattenwand), der "VISITE - Medizin trifft Poesie" (Österreichs größter Poetry Slam) und vielen anderen eigens-entwickelten Konzepte für Unternehmen aller Art. Basis des Erfolgskonzepts ist es für Wagner seinen Gästen und Kunden Erlebnisse zu ermöglichen, welche in ihrer Form durch die Einzigartigkeit von Kunst zum Ausdruck gebracht werden. So performten bereits Hochkaräter wie Chris Cross, Lisa Kuhn, ZURCAROH (Americas Got Talent 2. Platz) und viele weitere Künstler auf seinen Veranstaltungen.

Poetry-Slam „Vom Gedankengefängnis zur Solidarität"

Diese Welt ist vielleicht doch, 

das wonach sie scheint,

ein Gitter fest umrahmt 

diesen Platz, wo all das bleibt, 

was ich hatte – nennt sich Zeit, 

heute ist das Gitter offen, 

in Zeiten der Krise fühlen sich alle betroffen, 

da bringt auch kein Hoffen 

nur Wahrnehmen und dann 

mit all der Energie die kommt 

am Ende neu anzufangen.

Ich fange neu an und dann 

gehe ich weiter als ich je geglaubt, 

wenn das Leben plötzlich stillhält, 

atmet diese Erde auf.

Das hat’s gebraucht, 

oh Pause der Notwendigkeit 

Schreikaskaden aufgetaut

im aufgestauten Königreich

Mit voller Kraft nach vorn, 

das ist politische Devise,

doch hier braucht es nun Menschen, 

die uns führen – durch die Krise, 

denn jeder will die Krone,

doch keiner will sie tragen, 

jede neue Antwort

kennt tausend neue Fragen, 

Kunst ist wenn ich lebe,

obwohl wir nichts mehr haben,

außer den vollen Kühlschrank 

und das Gefühl in unserm Magen.

schweigen – das ist sagen,

nur auf eine andere Weise,

heute spreche ich Bände 

erstaunlich, still und leise 

die mich führen auf meine Reise

von der Küche zum Balkon

und zurück in dieses Zimmer

kombiniert aus Traum-Beton,

Internet vernetzt, doch all die Information 

resultiert am Ende meist doch in Konfliktsituation, 

wenn die Fakten so verschwimmen und die Isolation 

am Ende unsere Träume bricht, was bringt mir das schon?

Im Geist sind wir verbunden, 

das sind wir schon stets gewesen, 

hilft der Glaube an uns selbst 

und manche Krankheit wird genesen, 

wir sind Kinder dieser Welt, 

die wir teilen mit der Erde, 

der Platz auf dem wir sterben, 

ist der Platz den sie mal erben, 

darum schaffen wir in Zukunft 

eine Welt die reflektiert

den Weg aus Träumen pflastert

und Gegenwart realisiert.

Ich bleibe wohl Träumer 

und für mich Visionär.

Heute bin ich Freiheit 

heute bin ich mehr.

© Lukas Wagner

Mehr Artikeln über Kunst und Kultur hier

Der junge Slam-Poet Lukas Wagner verfasst einfühlsame Texte und stellt die Bedeutung der „Solidarität“ in unserer Gesellschaft in den Mittelpunkt.

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Autor:

Daniela Jungwirth aus Salzburg-Stadt

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