Wunderbare Möglichkeit, (lange Nacht der Museen..)
sogar mit Kindern die lange Nacht...... zu erleben! (Ein kleiner Auszug....)

Der Nachtwächter, der mit entgegenkam ....!
Wie mir der Herr berichtete, gab es den Letzten um 1800!
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  • Der Nachtwächter, der mit entgegenkam ....!
    Wie mir der Herr berichtete, gab es den Letzten um 1800!
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Zu Beginn meines Rundganges in der "Langen Nacht der Museen" ein kurzer Besuch im paradiesischen kleinen Klostergarten der Franziskaner:

Ein wunderbarer Ort der Betrachtungen innerhalb der Mauern samt hereinströmender Lärmkulisse von außen.

Im Salzburg Museum war alles liebevoll für Groß und Klein bereitgestellt:

Eine Führung durch die Ausstellung "Schiele, Faistenauer, Harta usw." wurde im Laufe der anbrechenden Nacht angeboten. Die Bilder sind sehenswert! Ich hätte sie alle fotografieren müssen...!
Anschließend ging es in die Stockwerke zu verschiedenen Ausstellungsthemen, wie Salzburg-Geschichte, den Mozarts, Haydns usw. (Erklärung der Staats- und Nichtstaatszugehörigkeit zu Österreich damals). Viele andere Ausstellungsstücke, auch Videos, die Augen und Ohren öffneten!
Liebevoll aufgebaute kleine Stationen, genannt "Schnitzeljagd", speziell für Kinder, aber auch für Erwachsene, mit Fragen zu Bildern (zB wieviele Personen im Bild des Malers Spitzweg "Der Sonntagsspaziergang" zu sehen sind - eine Person ist leicht zu übersehen...), welche Charaktereigenschaften zB für eine Freundschaft wichtig sind, samt Zeichnung der romantischsten Situation im Leben und was gut gegen Liebesleid ist...!
Im letzen Raum dieser "Schnitzeljagd" standen 3 Tische bereit zum Basteln von rosa Sonnenbrillen, Freundschaftsbändern, Herzen usw. - für die Kleinen, aber auch Großen. Ein Hallo!

In einem anderen Raum davor unterhielt ein Künstler mit Liedern und Gitarrenbegleitung die BesucherInnen, die sich eine Sitzpause dort gönnten. Für das leibliche Wohl in einer Zwischenstation wurde auch sehr nett vorgesorgt.

Die graphische Druckerwerstätte im Keller des Trakl-Hauses

Viele Leute interessierten sich in der Druckerwerkstätte für die Lithografie, wie sie entsteht!
Herr Lochmann zeigte dies sehr gekonnt, sowohl anhand Bearbeitung der Steine und verbaler Information dazu, bis zum Abzug eines Druckes! Viele Handgriffe mit körperlichem Einsatz sind nötig, um einen Druck zu erhalten. Man wollte gar nicht mehr weg trotz der für Frauen möglicherweise nicht ansprechenden Umgebung, so interessant gestaltete Herr Lochmann diese Einsicht des umfassenden Druckverfahrens. Eine anwesende Künstlerfreundin - glaube aus Estland? - bemalte schon vorweg einen Stein mit Eindrücken aus ihrem Land. ZuschauerInnen durften auch einen Stein bemalen. Die engen Räume sind voll mit Steinen, Ätz- und Farbmitteln sowie Druckerwalzen und -pressen.

Georg Trakl Gedenkstätte im Trakl-Haus

Hier lief gerade eine Videoaufnahme mit einem französischen Künstler, namens Yann Boudaud, der wie in Trance Textpassagen aus "Sebastian im Traum, Traum und Umnachtung" in Französisch wiedergab. Eine deutsche Fassung bekam man gleich ausgehändigt, um diesen literarischen Fantasien folgen zu können. Wenige Menschen saßen in dem kleinen Eck, um diese Trance zu verkosten.
Im nächsten Raum präsentierte sich die "damalige Wohnungseinrichtung" der Bürgerfamilie Trakl. Die Einrichtung wurde sogar von "Marie", der Schwester von Georg Trakl dem Museum zur Verfügung gestellt. Zeitungen, wie das Volksblatt (Anfang 19. Jhdt.) liegen am Tisch.

Die Büste von Georg Trakl ist auch interessant. Seine schönen, traurigen Gedichte sind wohl einzigartig!

Nachtwächter, wie herausgesprungen aus dem Ende des 19. Jahrhunderts

Anfang der Judengasse kam mir ein fremdartig angezogener Mann entgegen und ich sah, dass es sich um einen Nachtwächter von früher handeln musste. Ich bat den Herrn um ein Foto und er meinte, ja, schnell, er sei schon außer Dienst..! :-) Gleichzeitig informierte mich dieser Herr, dass es bis Ende Oktober jeden Freitag um 21:00 Uhr eine Nachtwanderung mit "damaligen Nachtwächtern" geben würde. Treffpunkt "Salzburg Information, Mozartplatz"!
Sicher auch sehr interessant.

Viele Freiwillige HelferInnen gestalteten diesen Abend mit Mühe und Liebe zum Detail zu einem schönen Erlebnis für alle BesucherInnen.

Autor:

Sieglinde Walin aus Salzburg-Stadt

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