Unerhört: Die Jahreszeiten der Politik

Nun ist es vorbei, das Sommerloch in der Politik. Nach vorangegangener Frühjahrsmüdigkeit steht nun der Fall in die Herbstdepression an, bevor es nahtlos in den Winterschlaf übergeht. Als neues „Wiederbelebenszeichen“ der Politik nach der Sommerpause wurden uns die Themen Vermögenssteuer und Bundesheerreform präsentiert – als hätten wir die nicht schon gehabt. Vermutlich meinen es die Politiker ja nur gut mit uns und möchten uns langsam darauf vorbereiten, dass es sich dabei um die Themen der Wahlen 2013 handelt. Mit der Entscheidung, alles in Arbeitsgruppen zu delegieren ist jedenfalls eine nachhaltige Verzögerung gesichert. Nur gut, dass sich mit dem einen oder anderen Skandal zeigt, was die Politik mit „wir arbeiten im Hintergrund“ meint – um somit zu beweisen: Es gibt doch keinen Stillstand. Und da gibt es ja noch den einen oder anderen Expolitiker, der durch Volksbegehren versucht, die Politik wiederzubeleben – wie Hannes Androsch oder Wolfgang Radlegger. Auch in der Salzburger Landespolitik zeichnet sich Stillstand beim an sich schon sehr gemächlichen Tempo ab. Die ersten Spitzenfunktionäre erklären bereits hinter vorgehaltener Hand, dass man noch bis maximal Sommer nächsten Jahres etwas weiterbringen könne. Danach wird alles nur noch von der Taktik zur nächsten Landtagswahl 2014 geprägt sein.
Ich freu mich schon darauf, wenn uns die Damen und Herren Politiker versprechen werden, was sie nicht alles für uns Bürger besser machen werden nach der nächsten Wahl.

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