Theater ecce
Alles Schauspiel dieser Welt

Gerard Es mit Magdalena Croll und Reinhold Tritscher</f>, die das neue Spielprogramm in der Franz-Josef-Straße präsentierten.
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  • Gerard Es mit Magdalena Croll und Reinhold Tritscher</f>, die das neue Spielprogramm in der Franz-Josef-Straße präsentierten.
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Theater ecce erweckt mit seinem neuen Programm die Figuren des Sommernachtstraums zum Leben.

SALZBURG (sm). "Für mich sind es immer noch Worte und Ideen, die dazu beitragen, die Welt zu verändern", erklärt Reinhold Tritscher, der Künstlerische Leiter von Theater ecce, über die Wahl von Shakespeares bekanntem Klassiker "Ein Sommernachtstraum". Die Produktion wird das "Volxommer Theaterfestival" in Saalfelden-Leogang eröffnen und später im Zirkuszelt im Volksgarten zu erleben sein.

Theatervorschau Theater ecce

Mit gewollten "Hirngespinsten" richtet sich das Theater ecce an das Publikum und will mit seinem Spielprogramm die Sichtweise der Zuschauer verändern. "Wir wollten das Stück nicht brachial aktualisieren", so Tritscher über das Verwechslungsspiel, in dem Puck – der Diener des Elfenkönigs Oberon – mit einem Zaubertrank die Gefühle der Liebenden kräftig aufmischt.

"Volxommer" in Leogang

Neben der Stadt wird auch das Land bespielt. In Saalfelden wird das Zirkuszelt von Theater ecce aufgeschlagen. Wie gewohnt bemüht sich das Theater, auch regionale Kunstschaffende hereinzuholen. Erneut findet mit dem Museum Schloss Ritzen eine Zusammenarbeit mit "Fräulein Pünktchen" statt. "Sie macht wirklich ein reizendes Programm für Kinder", schwärmt Tritscher von der Schauspielerin Samira Kirschhofer, die mit ihrem Stück "Fräulein Pünktchen is(s)t gern pünktlich" die Kleinen begeistern wird. Die Wiederbelebung der Leoganger Kinder- und Jugendkultur wurde letztes Jahr so gut angenommen, dass auch dieses Jahr wieder Workshops stattfinden.

Geld und Kunst im Theater ecce

"Funktionieren tut das Ganze nur deshalb, weil wir Stadt und Land bespielen", sagt Tritscher über das Programm, das vor allem auf dem Verkauf von Karten in der Stadt fußt. Tritscher erklärt beim Pressegespräch, dass man ein gewisses Maß an Wirtschaftlichkeit brauche. Obwohl die Subventionen erhöht wurden, reicht es manchmal nicht für kleine, feine Stücke. "Wir verkaufen zu wenig Karten", sagt er und räumt ein: "Die Arbeit wäre ohne Förderungen nicht möglich gewesen."

Geschichte von Ikarus

So lässt sich das Stück "Ikarus" ein Stück weit als Symbol für das Theater ecce ansehen. "Es geht um Mut, Freiheit, Gefangensein, Übermut und die Sicherheit, aufgefangen zu werden", sagt Tritscher über die Geschichte vom Traum des Fliegens und den Absturz. "Wir wollen das Thema kindergerecht angehen". So geht es in "Ikarus" um "auf die Nase fallen", wo man eben nicht "tot ist".

Autor:

Sabrina Moriggl aus Salzburg-Stadt

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