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Den Geschmack der Heimat entdecken

Andreas Gfrerer erklärt den Umgang mit den Lebensmitteln.
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Die Gute Nachricht des Tages: Auch daheim lässt sich gut kochen. Hotelier Andreas Gfrerer gab Einblick in seine persönlichen Kochkünste und verriet, welche raffinierten Gerichte auf Anhieb gelingen. 

SALZBURG. "Als Kind eines Agrarvertreters und einer Gastronomin sind mir der soziale Aspekt und die Produkte auf Märkten wichtig", erklärt der Hotelier der Blauen Gans, Andreas Gfrerer, seine Liebe zu Märkten. Im Rahmen des Kulinarikfestivals "eat&meet" führte Gfrerer über die Salzburger Schranne, die derzeit aufgrund der Corona-Situation gesperrt ist und gab viele Tipps, wie man sich daheim kreativ in der Küche austoben kann. Rund eineinhalb Stunden ging es zwischen den Ständen mit Gewürzen, Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch hindurch. Dabei schwärmte Gfrerer nicht nur von den verschiedenen Produkten, sondern auch von der Qualität.

"Mein Zugang ist: weniger Fleisch, dafür besseres. Und mehr Gemüse, dafür interessanteres."

Damit meint Gfrerer nicht unbedingt exotisches Gemüse, sondern die Zubereitungsart. "Man kann einen Karfiol kochen, ja, dann hat man einen gekochten Karfiol. Man kann ihn aber auch mit Granatapfelkernen, Koriander, Zitronen, Chili und gerösteten Haselnüssen zubereiten." Und schmunzelnd ergänzt der Hotelier auf die Frage, wie man ein gutes Erdäpfelpüree zubereite: "Die Hälfte Kartoffeln, die Hälfte Butter."

Andreas Gfrerer erklärt den Umgang mit den Lebensmitteln.
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Keine Zeitausrede beim Kochen

"Es gibt keine Zeitausrede beim Kochen", sagt Gfrerer und ergänzt: "Wenn man besser mit den Lebensmitteln arbeitet, gibt es keine Verschwendung." Spannend findet Gfrerer, mit den verschiedenen Geschmacksrichtungen zu spielen. Gerade in der Welt der Gewürze gibt es Neues zu entdecken. "Früher gab es nur Curry", sagt der Salzburger und erklärt, dass die Gewürze angeröstet gehörten.

Andreas Gfrerer mit Spargel in der Hand.
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Vor der Türe schauen

Gerade die jungen Triebe der als Unkraut angesehenen Brennnessel lassen sich wie Spinat verwenden.

"Wenn Sie Brennnessel im Garten haben, umarmen Sie sie"

, lacht Gfrerer, der zwei Spargelstangen aneinander reibt, bis sie quietschen. Spargel, erzählt der Hotelier, würde er mit Zucker und Salz kochen und einem Schuss Orangensaft. Noch einen Tipp gibt er den Besuchern mit auf den Weg. Bei einem Hendl gebe er kalte Butter unter die Haut, denn dadurch würden sich beim Braten Blasen auf der Haut bilden.

Wichtiger Hinweis: 

Aufgrund der aktuellen Ereignisse wurden am 13. März alle geplanten Veranstaltungen von "eat&meet" zur Eindämmung des Corona-Virus abgesagt. Die Schranne wird bis auf weiters gesperrt. 

Schranne und Grünmarkt gesperrt - Keine Trauungen bis April

Kulinarikfestival eat & meet: Magischer Frühling

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Autor:

Sabrina Moriggl aus Salzburg-Stadt

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