Der Umbau kann beginnen

Präsentierten stolz die Pläne: Amtsleiter Michael Handl und Baustadträtin Claudia Schmidt.
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SALZBURG (af). Auf Kreisverkehr folgt Kreuzung: So lautet die neue Zauberformel, mit der in der Münchner Bundesstraße schon bald den ewigen Staus zu Leibe gerückt werden soll.

Umbau ist fix

Denn seit Kurzem ist es fix: Stadt und Land Salzburg einigten sich auf einen Finanzierungsschlüssel für den Umbau des nächs-ten Teilstücks der Münchner Bundesstraße. Wenn alles nach Plan läuft, dann soll ab Juni 2013 die Etappe zwischen den Kreuzungen Eugen Müller Straße und Bichlfeldstraße in Angriff genommen werden. Die Bauzeit wird voraussichtlich drei bis vier Monate betragen, so dass sämtliche Arbeiten in die verkehrsschwächere Sommerzeit fallen. Während des Umbaus soll ständig eine Spur in jede Fahrtrichtung offen bleiben.

400 Meter langes Teilstück

„Wir sprechen hier von einem ca. 400 Meter langen Stück, das nahtlos an den bereits 2003 umgebauten Teil der Münchner Bundesstraße anschließt“, erklärt Amtsleiter Michael Handl, der sowohl bei der Planung als auch bei den nötigen Verhandlungen mit den Grundeigentümern federführend beteiligt war.

Kreisverkehr und Ampeln

Das Besondere am Konzept ist das abwechselnde Aufeinanderfolgen von Kreisverkehren und ampelgeregelten Kreuzungen. Dadurch wird das Linksabbiegen wesentlich erleichtert und die dafür vorgesehene Zeit kann bei den Ampelanlagen eingespart werden. Die Unfallgefahr sinkt in der Folge deutlich.

Kosten: rund 2 Millionen

Alles in allem sind für das Projekt rund zwei Millionen Euro veranschlagt. Den Löwenanteil davon übernimmt das Land Salzburg, ein Viertel steuert die Stadt bei. Dieses Geld wird hauptsächlich in Geh- und Radwege, Hausanbindungen sowie in die Straßenbeleuchtung fließen.

Durchgängig 23 Meter breit

Die langwierigen Verhandlungen mit den Grundeigentümern waren nötig, um die im Plan vorgesehene durchgängige Straßenbreite von 23 Metern auch tatsächlich realisieren zu können. „Das entspricht in etwa der Alpenstraße“, erklärt Baustadträtin Schmidt. Nachdem mit Puma und Reifen John auch die letzten beiden Unternehmen zugestimmt haben, steht dem nun nichts mehr im Wege.

Grünstreifen in der Mitte

Wie in der Alpenstraße wird es auch einen Grünstreifen geben, der die Straße in der Mitte durchschneidet und so für mehr Sicherheit beim Queren sorgt.

Was lange währt...

Bereits 2003 wurde im Auftrag des Landes eine Studie zum Umbau von 1,5 Kilometern der Münchner Bundesstraße erstellt. „Nun endlich kann das Konzept umgesetzt werden, denn nach zehn Jahren ist es endlich gelungen, einen Konsens zwischen dem Land mit dem zuständigen Landesrat Wilfried Haslauer sowie der Stadt mit Planungs- und Bauressort zu finden“, so Baustadträtin Claudia Schmidt. „Und ich möchte ausdrücklich betonen: Das ist nicht der kleinste gemeinsame Nenner, sondern die optimale Lösung für die Münchner Bundesstraße.“

Präsentierten stolz die Pläne: Amtsleiter Michael Handl und Baustadträtin Claudia Schmidt.

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Autor:

Andreas Farcher aus Salzburg-Stadt

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